LISA KATARINA ZIMMERMANN - Sopran, SÄNGERIN JUNGE OPER

Daniel Dropulja
Lisa Katarina Zimmermann (Foto: Susanne Diesner)

Die Sopranistin LISA KATARINA ZIMMERMANN studiert im Masterstudium Gesang und Musiktheater bei Prof. Konrad Jarnot an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.
Bereits während des Bachelor Studiums debütierte die gebürtige Bochumerin 2013 als
Ensemblemitglied des OPERNSTUDIOS NIEDERRHEIN im Theater Krefeld und Mönchengladbach. In der aktuellen Spielzeit 2016/17 ist sie für die Partie der „Tzeitel“ in der Produktion „Fiddler on the Roof/ Anatevka“ ans THEATER AACHEN verpflichtet worden.
In PARTIEN des lyrischen Fachs, darunter als „Suor Genoveva“ in G. Puccinis „Suor Angelica“, „Anna Reich“ in O. Nicolais komischer Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“ und „Poussette“ in J. Massenets Oper „Manon“, sammelte sie Bühnenerfahrung und arbeitete mit namenhaften Regisseuren, wie Beverly Blankenship, Francois deCarpentries oder Kobie van Rensburg.
Auch nach ihrer Zeit im Opernstudio übernahm sie am Niederrhein in den folgenden Spielzeiten weiterhin Partien, wie „Rose Budd“ im Musical Edwin Drood, oder die Titelpartie der Schönen in der Kinderoper „Die Schöne und das Biest“ nach Louis Spohr.
In Düsseldorf machte sie außerdem in Hochschulproduktionen in Kooperation mit der DEUTSCHEN OPER AM RHEIN im Mozartfach auf sich aufmerksam und verkörperte hier Hauptrollen, wie „Pamina“ in „Die Zauberflöte“ und „Fiordiligi“ in „Così fan tutte“ in Inszenierungen von Gregor Horres und Sabine Hartmannshenn.
MEISTERKURSE erhielt sie jüngst in szenischen Fragen bei Hans Nieuwenhuis, Ide van Heiningen und Julia Stemberger, sowie musikalisch bei Anna Tomowa-Sintow, Cheryl Studer, Helen Donath und Emma Kirkby, ebenso belegt sie regelmäßige Coachings in Lied- und Opernrepertoire bei den Pianisten Reinild Mees und Prof. Hans Eijsackers.
Im Bereich KUNSTLIED gilt ihr besonderes Interesse der Neuen Wiener Schule und den Komponisten des Fin de Siècle, sowie die Verbindung der bildenden Kunst mit der Musik. Lieder- und Themenabende diesbezüglich gestaltet sie fortwährend beim Beethovenfest in Bonn, in der Kunstsammlung NRW, sowie bei der langen Nacht der Museen in Düsseldorf.
Für ihre Leistungen im Rahmen des Opernstudios bekam sie den „Evonik Förderpreis“ der Freunde des Theaters Krefeld zugesprochen, außerdem erhielt sie den Fritz-Atzl Preis 2013 als beste Teilnehmerin der Academia Vocalis in Österreich und erreichte 2015 das Semifinale des renommierten Wettbewerbes Competizione dell’Opera in Linz. Derzeit ist sie Stipendiatin der NRW Studienstiftung und Teilnehmerin des Nachwuchsförderprogramms der „Orfeo Foundation Amsterdam“.