WINTEROPER 2017

DIE FLEDERMAUS

Operette von Johann Strauss

Die "Winteroper" 2017 - mit einem hochrangigen Solisten-Ensemble

Konzertante Aufführung

Vokalwerk Nürnberg • Cappella Aquileia • Marcus Bosch • Andreas Martin Hofmeir

Im Feuerstrom der Reben
Die Winteroper 2017 huldigt mit Johann Strauss‘ Die Fledermaus dem König aller Weine
 
Traditionsreicher Bestandteil der Heidenheimer Festspiele unterm Jahr ist ein konzertanter Opernabend zur Winterzeit. In der Saison 2017 steht Johann Strauss‘ Operettenmeisterwerk am Samstag, 4. Februar 2017 auf dem Programm und wird das Festspielhaus CCH in einen musikalischen Champagner-Rausch versetzen. Die Heidenheimer Fledermaus watet noch mit einem zusätzlichen Trumpf auf: Eine komplett neue, humoristische Textfassung voller bayerischem Biss, die eigens für die konzertante Aufführung von Tubist und Kabarettist Andreas Martin Hofmeir für Heidenheim geschrieben wurde.

Nach der Uraufführung 1874 unter der musikalischen Leitung des Komponisten am Theater an der Wien war der Siegeszug Der Fledermaus nicht mehr aufzuhalten. Auch knapp 150 Jahre später erfreut sich dieses Werk größter Beliebtheit und gilt bis heute als Höhepunkt dessen, was Operette heißt. Die Handlung weist alle wichtigen Zutaten einer guten Komödie auf: Intrigen, heimliche Liebschaften, Rachepläne, Täuschungsspiele – und dazu Champagner im Überfluss! Doch Die Fledermaus besticht vor allem durch eine andere Komponente: die Musik. Das Werk vollführt meisterlich den Spagat zwischen grotesk-heiterer Gesellschaftssatire eines Boulevardstücks und musikalischem Anspruch einer Oper. Mit entsprechend hochkarätigen Sängerinnen und Sängern sind die Solopartien bei der Winteroper 2017 in Heidenheim besetzt. Tilmann Unger, Ensemblemitglied des Staatstheaters Nürnberg, ist als Gabriel von Eisenstein zu erleben, dessen Gattin Rosalinde wird von Stefania Dovhan gesungen, der Mimí aus der Heidenheimer Produktion von Puccinis La Bohème bei den Festspielen 2016. Auch weitere bekannte Stimmen der letzten Festspiele werden bei der Winteroper erklingen: Florian Götz übernimmt die Partie des rachsüchtigen Dr. Falke, Dénise Beck als keckes Kammermädchen Adele und Daniel Dropulja als Gefängnisdirektor Frank. Für die Heidenheimer Fledermaus begrüßt Marcus Bosch, künstlerischer Direktor der Opernfestspiele Heidenheim, einen besonderen Gast: Tubist und Kabarettist Andreas Martin Hofmeir übernimmt die Rolle des Frosch, die er mit seinem unvergleichlichen aus der Musik gespeisten Humor auf seine ganz eigene Art gestalten wird. Gleichzeitig fungiert Hofmeir als Stückerzähler, der durch die turbulente Handlung führen wird. Andreas Martin Hofmeir ist einer der besten und vielseitigsten Instrumentalisten der Gegenwart, ein Grenzgänger zwischen verschiedenen Genres. Das Gründungsmitglied der bayerischen Kult-Band „LaBrassBanda“ ist Professor am Mozarteum in Salzburg und Träger zahlreicher Auszeichnungen sowohl als Kabarettist (u.a. Passauer Scharfrichter Beil) als auch als Tubist (u.a. ECHO Klassik und Preis des Deutschen Musikwettbewerbs). Bereits mehrfach war Andreas Martin Hofmeir zu Gast in Heidenheim. Diesmal bestreitet er den Abend ohne seine Tuba Fanny. Charmant, urkomisch: Die Fledermaus ohne Rüschen und mit bayerischem Hintersinn. Musikalisch getragen wird der Operettenabend von der Cappella Aquileia, Festspielorchester der OH! und dem Vokalwerk Nürnberg, Erfolgsgaranten für diesen Gipfel der klassischen Operette, der am 4. Februar im Festspielhaus CCH zu erleben sein wird.

Samstag, 4. Februar 2017, 20.00 Uhr
Festspielhaus CCH 


22-45€

Einführungsvorträge jeweils um 19:10 Uhr und 19:30 Uhr

Samstag, 4. Februar 2017, 20.00 Uhr



Musikalische Leitung Marcus Bosch
Orchester Cappella Aquileia
Chor Vokalwerk Nürnberg
   
Gabriel von Eisenstein
Tilmann Unger
Rosalinde Stefania Dovhan
Gefängnisdirektor Frank Daniel Dropulja
Prinz Orlofsky Ida Aldrian
Alfred León de la Guardia
Notar Dr. Falke Florian Götz
Advokat Dr. Blind Christoph Wittmann
Stubenmädchen Adele Dénise Beck
Ida, ihre Schwester Migena Gjata
Gerichtsdiener Frosch Andreas Martin Hofmeir