Presse


Glanzvoller Neustart der Opernfestspiele

Meldung vom 10. August 2010



Den Neustart der Opernfestspiele Heidenheim unter dem neuen künstlerischen Direktor Marcus Bosch nennt Oberbürgermeister Bernhard Ilg in einer ersten Reaktion „glanzvoll“. Nicht nur das internationale Format des „Tosca“-Ensembles, sondern auch die Reaktionen aus dem Publikum rechtfertigen nach Ilgs Worten diese Einschätzung.

 

Große Zufriedenheit herrscht bei Festspielleitung und Stadtverwaltung auch hinsichtlich der Besucherzahlen und der Auslastung. In den letzten zehn Jahren hat es mit Ausnahme der „Zauberflöte“ im Jahr 2006 jedenfalls keine bessere Saison gegeben. Über 7.000 Besucherinnen und Besucher sorgten allein bei der Oper für eine Auslastung von 90%. Auch die Konzerte waren mit 2300 verkauften Karten und einer Auslastung von 87% sehr gut besucht, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass das Jazz-Konzert mit Rebekka Bakken (540 verkaufte Karten) von den Festspielmachern ohnehin mit einer Auslastung von 63% kalkuliert war. Erfreulich auch die Junge Oper: etwa 2.600 große und kleine Fans lauschten den Untaten des Räubers Hotzenplotz in der gleichnamigen Kinderoper im Heidenheimer Konzerthaus. Und last not least: das Sonderprojekt „Respect“ des Philharmonischen Orchesters Heidenheim war mit 1.800 Besuchern im Festspielhaus Congress Centrum Heidenheim zweimal bis auf den allerletzten Platz ausverkauft.

 

Alles in allem strömten somit 13.700 Festspielgäste in die Spielstätten. Die Stadt Heidenheim zitiert den Intendanten der Nürnberger Symphoniker, Lucius A. Hemmer, mit den Worten: „Die Heidenheimer Opernfestspiele haben sich neu erfunden.“ Gemeint sind damit laut Bosch z.B. die neuen Formate wie ein Eröffnungskonzert, die „Last Night“ oder „Respect“. Es habe sich auch ausgezahlt, dass die Infrastruktur im Schloss und auf dem Schlossberg optimiert worden ist. Große Zustimmung fand überdies das erstmals genutzte Congress-Centrum, das in Sachen Akustik und Ambiente weit mehr ist als eine Ausweichspielstätte bei schlechtem Wetter – ein echtes Festspielhaus eben.

 

Die Opernfestspielsaison 2011 dauert vom 29. Mai bis 31. Juli. Im Mittelpunkt steht Beethovens „Fidelio“, der am Sonntag, 10. Juli, Premiere hat. Wie schon bei „Tosca“ ist die mittelalterliche Burgruine mit dem Rittersaal für den Ort der Handlung ideal geeignet.