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„Carmen“ sicher, „Macbeth“ vielleicht
Meldung vom 05. April 2011Opernfestspiele planen für 2012, 2013 und das Jubeljahr 2014: Nürnbergs und Stuttgarts Philharmoniker kommen
Auf in den Kampf, Torero! „Carmen“, genau. Und „Carmen“ ist die Oper, die im Jahr 2012 auf dem Programm der Heidenheimer Opernfestspiele stehen wird. Diese Aussage ließ sich gestern Festspieldirektor Marcus Bosch entlocken. Und nicht nur diese. Denn da die Vorbereitungen für die Spielzeit des tatsächlich ja bereits übernächsten Sommers sehr weit gediehen sind, steht nicht nur schon auch fest, wer Heidenheims Carmen sein wird, sondern ebenso, dass im Jahr 2012 erstmals in der Geschichte der Festspiele eine Opernvorstellung mitten in der Woche stattfinden wird. Der Premierentermin ist selbstverständlich auch schon fix: Freitag, 6. Juli.
Und warum „Carmen“? Auch das weiß Marcus Bosch. „Zunächst einmal stand sie in Heidenheim schon lange nicht mehr auf dem Spielplan (zuletzt 1989, Anm. d. Red.). Und dann möchte ich 2012 ganz bewusst auf einen Kassenschlager setzen, dessen Titel es erlaubt, gleich zehn Vorstellungen anzusetzen. Wir wollen ja dort hinkommen, mit den Vorstellungen etwas zu verdienen. Und nicht nur dorthin, sondern wir streben bekanntlich
auch an, dem Festspielprogramm insofern noch mehr Festspielcharakter zu geben, indem wir nicht bloß an Wochenenden mit Vorstellungen präsent sind. Hier soll 2012 mit einer Opernvorstellung am Mittwoch Neuland betreten werden. Dies sollte, wenn möglich, auch zum Erfolg führen. Dafür brauche ich ein passendes Stück. Und es gibt nun mal nur drei Opern, die immer ein ausverkauftes Haus versprechen: ,Zauberflöte‘, ,Traviata‘ und eben ,Carmen‘.“
Artikel der Heidenheimer Zeitung vom 05. April 2011
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