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Kreuz und Kubus für "Tosca"

Meldung vom 20. April 2010

Gestern Abend wurde der Bühnenbildentwurf für die Opernfestspiele vorgestellt



Martin Philipp (Regie) und der Künstlerische Direktor der Opernfestspiele, Marcus Bosch "enthüllen" gemeinsam das Bühnenbildmodell

Ein Kreuz, ein roter Kubus, Gitter: Das Bühnenbild für die Heidenheimer „Tosca“ steht. Zumindest in Styropor. Und auch wenn es derzeit noch in solch überschaubarem Maße existiert, dass es mühelos unterm Arm transportiert werden kann, so steht doch eines bereits fest: Übersehen wird man’s nicht, wenn es erst mal in voller Pracht im Rittersaal auf Schloss Hellenstein stehen wird.

Und gefallen hat’s auf jeden Fall schon mal den Donatoren und Sponsoren der Festspiele, die gestern Abend zum traditionellen Empfang in dem Marstall von Schloss Hellenstein geladen waren und bei dieser Gelegenheit in den Genuss kamen, den Bühnenbildentwurf für die Neuinszenierung des Festivals vor allen anderen Neugierigen zu Gesicht zu bekommen.

 

„Noch ist’s nur ein Bild“, sagt Regisseur Martin Philipp, unsere Aufgabe wird es sein, dieses Bild mit Leben zu erfüllen. Was nicht heißt, das Philipp nicht auch schon mit dem bloßen Bild sehr zufrieden wäre, für das, wie seine Berufsbezeichnung Bühnenbildner nahelegt, insbesondere Detlev Beaujean verantwortlich zeichnet. Und auch Opernfestspieldirektor Marcus Bosch blickt äußerst wohlwollend auf das erste Ergebnis dieser Zusammenarbeit für Heidenheim. Freilich hat er wohl auch gar nichts anderes erwartet. „Ich wollte in meiner ersten Saison auf dem Schlossberg ja ausdrücklich eine Mannschaft, die ich kenne und auf die ich mich verlassen kann. Sowohl Martin Philipp als auch Detlev Beaujean sind ja nicht zufällig mit von der Partie.“

 

Artikel der Heidenheimer Zeitung vom 20. April 2010

 

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