Eröffnungs- konzert
"Schauplatz Sevilla"Samstag, 16. Juni 2012, 18 Uhr
Konzerthaus Heidenheim
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Ausschnitte aus „Carmen“, „Don Giovanni“, „Le Nozze di Figaro“ und „Il Barbiere di Siviglia“
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Michaela Maria Mayer, Sopran
Helen Lepalaan, Mezzosopran
Matias Tosi, Bariton
Württembergische Kammerphilharmonie Heidenheim
Marcus Bosch, Leitung
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„Schauplatz Sevilla“ ist der Titel des diesjährigen Eröffnungskonzertes der Opernfestspiele Heidenheim – und damit Vorbote für eine ganz und gar spanische Festspielzeit. Drei Mitglieder des Opernensembles 2012 und die Württembergische Kammerphilharmonie Heidenheim – erstmals unter dem Dirigat ihres Künstlerischen Leiters Marcus Bosch - präsentieren ein Programm, das bereits drei Wochen vor der Opernpremiere „spanische“ Klassiker zu Gehör bringen wird. Die Libretti der Opern „Carmen“, „Don Giovanni“, „Le Nozze di Figaro“ und „Il Barbiere di Siviglia“ mögen zwar französisch bzw. italienisch sein – doch als Schauplatz wählten Bizet, Mozart und Rossinis stets das feurige Andalusien und seine Hauptstadt Sevilla. Keine Frage also, dass bei den dargebotenen Ouvertüren, Arien und Duetten der spanische Festspielfunke gezündet wird.
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Dieses Konzert wurde ermöglicht durch die
STEFAN-DORASZELSKI-STIFTUNG!
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Michaela Maria MayerMichaela Maria Mayer - Sopran
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Michaela Maria Mayer studierte von 1998 bis 2001 an der Hochschule für Musik in Nürnberg. 1999 erhielt sie in München das Stipendium des Deutschen Bühnenvereins. Ab Oktober 2001 setzte sie ihre Studien an der Hochschule für Musik und Theater Hannover in der Klasse von Frau Prof. Christiane Iven fort, zunächst im Studiengang Oper, danach in der Soloklasse Gesang. Seit 2007 arbeitet sie mit Frau Prof. Snezana Stamenkovic (Mannheim) zusammen. Meisterkurse bei Klesie Kelly und Marlis Petersen ergänzten ihre Ausbildung. Von 2004 bis 2006 war sie festes Mitglied im Ensemble der Oper Wuppertal. Dort debütierte sie mit der Partie der Blonde (Entführung) und wurde dafür in der Kritikerumfrage NRW-Musiktheater der Zeitschrift „theater pur“ (2004/2005) zweimal als Beste Nachwuchssängerin nominiert. Außerdem sang sie in Wuppertal u.a. Partien wie Adele (Fledermaus), Sophie (Werther) und Gretel. Gastengagements führten die junge Sopranistin bereits an das Theater Heidelberg, das Barocktheater Schwetzingen („Winter in Schwetzingen“), die Heidelberger Schlossfestspiele, nach Gelsenkirchen an das Musiktheater im Revier, das Luzerner Theater, die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen, das Staatstheater Schwerin, das Nationaltheater Mannheim und die Staatsoper Stuttgart. 2007 war Michaela Maria Mayer Finalistin beim Internationalen Mozartwettbewerb Wiesbaden. Von Dezember 2007 – 2011 war sie festes Ensemblemitglied am Theater Aachen und wechselte 2011 ans Staatstheater Nürnberg.
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Helen LepalaanHelen Lepalaan - Mezzosopran
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Die Estin Helen Lepalaan studierte an der Estischen Musikakademie in Tallinn, an den Konservatorien in Amsterdam und Maastricht sowie privat bei Monkia Hauswalter und Charlotte Margiono. Bis zur Spielzeit 2007/8 war Helen Lepalaan Mitglied des Solistenensembles der Opera Zuid, wo sie u.a. die Rollen der Carmen und der Rosina im BARBIER VON SEVILLA gab.
Zu ihren weiteren Engagements zählten Rollen in JENUFA, DER SPIELER und DIE LUSTIGE WITWE (Opera Zuid), die Carmela in De Falla’s LA VIDA BREVE mit dem Limburg Sinfonieorchester (Concertgebouw), die Kate Pinkerton / Suzuki in MADAME BUTTERFLY (Idée Fixe, Belgien), die Polina in PIQUE DAME (Estische Nationaloper), Cherubino in DIE HOCHZEIT DES FIGARO und Dorabella in COSI FAN TUTTE; am Theater Koblenz sang sie die Titelrolle der Carmen sowie „L’enfant et les sortilèges“ unter der Leitung von Ed Spanjaard.
Helen Lepalaans Konzertrepertoire umfasst u.a. Pergolesis Stabat Mater, Arvo Pärts und Bachs Johannes-Passion, das Requiem von Mozarts sowie verschiedene Kantaten von Bach, Händel und Telemann. Das Dvorak Requiem sang sie unter der Leitung von Kynan Johns (Limburg Symphony Orchestra), Beethovens Missa Solemnis unter Daniel Raiskin in Koblenz.
Zu ihren kommenden Engagements gehören „Les Nuits d’Été“ unter Ludovic Morlot, Beethovens 9. Sinfonie mit dem Belgischen Nationalorchester unter Patrick Davin, das Verdi Requiem mit dem Brabant Orchester sowie die Rolle der Maddalena in RIGOLETTO am Opernhaus in Liège, Belgien.
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Matias TosiMatias Tosi - Bariton
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Der argentinische Bass-Bariton wurde 1980 in Buenos Aires geboren, wo er eine Ausbildung als Tänzer sowie ein Schauspiel- und Gesangstudium absolvierte. Mit 18 Jahren wurde er Mitglied des Opernstudios am Teatro Colón. Im Jahr 2000 setzte er sein Gesangsstudium an der Musikhochschule München bei Wolfgang Brendel fort und nahm zusätzlich Privat-Gesangsunterricht bei Saverio Suarez-Ribaudo. Bereits mit 22 Jahren übernahm er wesentliche Partien seines Faches am Stadttheater Regensburg. 2007 feierte er an diesem Haus einen großen Erfolg als 4 Bösewichter/“Les Contes d’Hoffmann“. An der Staatsoper Stuttgart debütierte er in der Spielzeit 2003/2004. Von 2007 bis 2009 gehörte er dem Ensemble dieses Hauses an.
Eng verbunden ist der Künstler dem Aalto Theater Essen, wo er als Escamillo/“Carmen“, Mustafa/“L’Italiana in Algeri“ und als Figaro/“Nozze di Figaro“ große Erfolge feierte. Im Februar 2007 sang er in der Neuproduktion “Don Giovanni“ ebenso erfolgreich abwechselnd sowohl Giovanni als auch Leporello. Im Herbst 2008 gab er als Samuel/“Ballo in Maschera“ sein Debüt an der Oper Frankfurt, wohin er im Mai 2010 als Raimondo/“Lucia di Lammermoor“ zurückkehrte. Weiterhin sang er 2010 die Partie des Conte in einer Neuproduktion von “Le Nozze di Figaro“ am Theater Basel. Im Sommer 2007 debütierte er als Angelotti/“Tosca“ bei den Bregenzer Festspielen, im Sommer 2009 folgte sein Debüt bei den Salzburger Festspielen als Holofernes/“Judith“, und im Sommer 2010 sang er Angelotti erstmals beim Opernfestival in Savonlinna. 2010/11 debütierte Matias Tosi in „Don Giovanni“ mit Leporello und Masetto an der Oper Köln und nahm an einem Gastspiel dieser Produktion in Peking teil. Ab 2011/12 wird er diesem Haus mit mehreren Produktionen eng verbunden sein.
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Württembergische Kammerphilharmonie Heidenheim
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Die Württembergische Kammerphilharmonie Heidenheim wurde als Philharmonisches Orchester der Stadt Heidenheim 1889 gegründet und ist ein professionelles Projektorchester. Im Herbst 2011 übernahm Marcus Bosch die Künstlerische Leitung des Ensembles, das damit eine Neugründung und damit verbundene Umbenennung erfuhr. Hochqualifizierte und hochmotivierte Musiker aus dem gesamten deutschsprachigen Raum präsentieren nun in stetiger Besetzung sinfonische Programme, Konzerte für Kinder, Jugendkonzertprojekte und vieles mehr. In seiner ersten Spielzeit 2011/2012 präsentiert sich das Orchester in zwei Meisterkonzerten und beim Eröffnungskonzert der Heidenheimer Opernfestspiele. Im Rahmen dieser Auftritte kommt es zur Zusammenarbeit mit so hochkarätigen Solisten wie Bernd Glemser und Pieter Wispelwey. Als Gastdirigenten wurden u.a. Ken-David Masur und Paul Goodwin verpflichtet, die das „neu erfundene“ Orchester mit ihren höchsten künstlerischen Ansprüchen leiten und prägen werden.
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Carmen
Opéra Comique in 4 Akten von Georges Bizet
6./8./11./13./14./18./20./21./27./28. Juli 2012
Bosch • Rathke • Beaujean • Mondschein • Litzinger
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Jazz
Bolero Berlin • Jazz mit Mitgliedern der Berliner Philharmonikern
20. Juni 2012, 20 Uhr, Schloss Hellenstein*
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A Fuego Lento
Spanische Nacht • mit Andrés Peña und Pilar Ogallar • 26. Juli 2012, 19 Uhr, Schloss Hellenstein*
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Last Night
Alena Baeva • Staatsphilharmonie Nürnberg • Marcus Bosch • 29. Juli 2012, 20 Uhr, Schloss Hellenstein*
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