Biografien
Fulvio ObertoFULVIO OBERTO - DON JOSÉ, Sergeant
Fulvio Oberto studierte am Konservatorium Giuseppe Verdi bei Luisella Ciaffi in Turin und erhielt mehrere internationale Auszeichnungen. Sein Bühnendebüt gab er 1999 in Brittens Sommernachtstraum unter der Regie von Henning Brockhaus, dirigiert von Massimo De Bernart. 2000 sang er Don José in Bizets Carmen in Spoleto, Italien, und Cavaradossi in Ascoli Piceno. Weiter Engagements führten ihn in den Jahren 2002 und 2003 u.a. an die Mailänder Scala, wo er in der Oper Luisa Fernanda von Federico Moreno Torroba gemeinsam mit Placido Domingo auftrat. Im Dezember 2003 sang er erneut an der Scala, diesmal in Rossinis Moise et Pharaon, und im März 2004 in Bellinis Beatrice di Tenda. Außerdem gab er sein Debüt als Pinkerton in Puccinis Madama Butterfly in Castel Arcuato.
Im Herbst 2004 sang er in der Eröffnungssaison der Donizzetti-Oper in Bergamo in einem Konzert zu Ehren von Alessandro Dolci. Weitere Engagements führten ihn nach Verona, Montecarlo, Turin und Spoleto. In 2006/07 war Fulvio Oberto als Gabriele Adorno in Simone Boccanegra am Staatstheater in Kassel, als Don José in Gelsenkirchen, als Rodrigo in Otello an der Opéra de Monte-Carlo und am Teatro Regio in Turin zu erleben. In der Spielzeit 2007/08 hat er u.a. den Rodolfo in Gelsenkirchen, Calaf in Cosenza und Alfredo in La Traviata in Linz sowie Konzerte am Teatro del Giglio in Lucca und mit der Arena di Verona gesungen. In 2008/09 sang er u.a. Cavaradossi in Lucca und in Novara, Calaf in Ascoli Picena, Don José in Fano und Rodolfo am Staatstheater in Nürnberg. 2010 debütierte er als Des Grieux in Puccinis Manon Lescaut in Innsbruck und gab den Cavaradossi (Tosca) bei den Opernfestspielen Heidenheim.
Adrian Gans
ADRIAN GANS - ESCAMILLO, Torero
Der US-amerikanische Bariton Adrian Gans gilt schon heute als einer der vielversprechendsten Künstler der jüngeren Sängergeneration. Gans debütierte im Herbst 2006 an der New York City Opera als Escamillo|Carmen und sang gleich darauf, im Frühjahr 2007, erstmals den Tonio|I Pagliacci an der Opéra de Nancy de Lorraine. In der Saison 2005/06 hatte er mit seinem Haus- und Rollendebüt als Amonasro|Aida an der Palm Beach Opera für Aufsehen gesorgt.
In der Saison 2007/08 sang Gans den Escamillo|Carmen an der Toledo Opera, gefolgt von seinem Deutschlanddebüt ebenfalls als Escamillo an der Staatsoper Stuttgart. Er war als Marcello|La bohème in Cagliari zu erleben und wurde im Frühjahr 2011 mit seinem Debüt in Gießen als Iberè|Lo Schiavo gefeiert. Seit 2011 ist Gans Ensemblemitglied des Stadttheaters Gießen. Im Juni 2011 debütierte er als Marcello an der Oper Kiel. In der Saison 2011/12 wird Gans in Gießen u.a. als Conte|Il nozze di Figaro, als Dr. Schön|Lulu, Marcello und als Gilberto|Maria Tudor zu sehen sein.
Als Stipendiat studierte Adrian Gans Gesang und Musik an der renommierten Manhattan School of Music. Er gewann zahlreiche Auszeichnungen und Preise, wie z.B. die Operalia World Competition, Oratorio Society of New York, George London Foundation, Richard/Sara S. Tucker Foundation und den Heinz Rehfuss Wettbewerb. Seine ersten professionellen Auftritte hatte Gans an der Chautauqua Opera. Zu seinem Opernrepertoire zählen Rollen wie z.B. Ford|Falstaff, Germont|La Traviata, die Titelrolle von Mozarts Don Giovanni und Conte Almaviva|Le Nozze di Figaro, Iago|Otello.
Randall Jakobsh
RANDALL JAKOBSH - ESCAMILLO, Torero
Randall Jakobsh wurde in Alberta, Canada geboren. Der Deutschkanadier absolvierte seine Gesangsausbildung an der University of Calgary, University of Toronto und an der Academy of Vocal Arts Philadelphia.
Sein erstes Festengagement führte ihn nach Kiel. Ab 1999 war der Bassist für sechs Jahre Ensemblemitglied an der Niedersächsischen Staatsoper Hannover. Dort sang er u.a. Partien wie Fasolt, Fafnar und Hunding im „Ring des Nibelungen“, Nick Shadow in „The Rake’s Progress“, Raimondo in „Lucia di Lammermoor“, Osmin in „Die Entführung aus dem Serail“ und Sarastro in „Die Zauberflöte“, Zaccaria in „Nabucco“, Philip II. in „Don Carlo“. Es kamen Partien wie Don Giovanni, Gremin in „Eugen Onegin“, Arkel in „Pelleas et Mélisande“, Kotschubej in „Mazeppa“ am Theater Aachen Saison 2009-11 hinzu. Bei den Heidenheimer Opernfestspielen sang er die Partie des Scarpia in „Tosca“.
Gastengagements führten Randall Jakobsh in den letzten Jahren nach Barcelona, New York, Vancouver, Montreal, Washington, Toulon, Nancy, Luxemburg, Santiago de Chile u.a..
In Deutschland war er an der Staatsoper Hamburg, Stuttgart, in Düsseldorf, Köln, Kassel, Bielefeld zu hören. Unter der Musikalischen Leitung von Kent Nagano debütierte Randall Jakobsh bei den Salzburger Festspielen 2002 als Pharnaces in Zemlinskys „König Kandaules“.
Ab der Spielzeit 2011/12 gehört er dem Ensemble des Staatstheater Nürnberg an.
Andres Felipe OrozcoANDRES FELIPE OROZCO - DANCAIRO, Schmuggler
Der junge lyrische Tenor wurde in Cali/Kolumbien geboren. Dort schloss er ein Journalismus- und ein Musikpädagogikstudium an der Universität von Valle ab. Weiterhin absolvierte er ein Gesangsstudium mit Schwerpunkt Liedinterpretation am Konservatorium "Antonio María Valencia" in Cali bei Margarita Castro-Alberty. Später legte er an der Hochschule für Musik Köln – Standort Aachen (Klasse Dieter Schweikard) sein Diplom in Künstlerischer Gesangsausbildung mit Auszeichnung ab.
Mit seinem Repertoire von Oper und Operette über Lied bis hin zu Oratorium gastiert er in verschiedenen Konzerthallen und Theatern sowohl in Kolumbien als auch in Deutschland und Österreich. Andrés Felipe Orozco bekam 2000 eine Ehrenauszeichnung im Gesangswettbewerb "Interpreten für das nächste Millennium" in Bogotá und war im August 2004 Preisträger des Gesangswettbewerbs der Stadt Wels, Österreich. Zunächst Mitglied des internationalen Opernstudios der Oper Köln, war er dort auch Ensemblemitglied und erhielt 2009 den „Jacques-Offenbach-Preis“ für die beste künstlerische Leistung und stimmliche Entwicklung. Darüber hinaus bekam der Tenor das Richard-Wagner-Stipendium für die Bayreuther Festspiele 2009. Seit der Spielzeit 2009/2010 gehört er zum Ensemble des Landestheaters Neustrelitz und ist dort u.a als Fenton in "Lustige Weiber von Windsor", Basilio in "Hochzeit des Figaro", und Benozzo in "Gasparone" auf der Bühne zu sehen. Weitere Engagements führten ihn als Baron Kronthal im "Wildschütz" zu den Schlossfestspielen Wernigerode sowie als ständigen Gast an das Stadttheater Aachen.
Christoph WittmannCHRISTOPH WITTMANN - REMENDADO, Schmuggler
1967 in Frankfurt/Main geboren. Studium der Elektrotechnik, ab 1992 Gesangsstudium bei Prof. Rudolf Piernay an der Mannheimer Musikhochschule, als zweites Hauptfach dort auch Dirigieren. 1994 als Stipendiat des DAAD an die Guildhall School of Music and Drama, London, dort u.a. Opernkurs. Unterricht 1999-2007 bei Nicolai Gedda, ab 2008 bei Liliana Nejceva.
Bereits während der Studienzeit Opernproduktionen in verschiedenen europäischen Ländern sowie deutsches Bühnendebüt 1996 am Staatstheater Braunschweig. 1997 – 2000 als lyrischer Tenor an den Städt. Bühnen Freiburg engagiert, dort u.a. als Ernesto, Don Ottavio und Fenton (Falstaff) eingesetzt. 2001 – 2004 Ensemblemitglied am Theater Bremen, dort u.a. Tamino, Ferrando (Così) und Almaviva (Barbier v. Sevilla), und ab 2005 im Ensemble des Nationaltheaters Mannheim, hier Pedrillo, Pepe (Pagliacci), Catone (Catone in Utica – Piccini), Dorvil (Scala Di Seta/Rossini), aber auch Tamino, Ferrrando, Don Ottavio.
Operngastverträge u.a. in Hamburg, Berlin, Leipzig, Duisburg, Bremerhaven, Lübeck, Wuppertal, Görlitz, Ludwigshafen, Heidelberg, Magdeburg, Osnabrück, Potsdam, England, Irland und Italien, außerdem umfangreiche Konzerttätigkeit. Mehrfacher Preisträger bei internationalen Gesangswettbewerben in Frankreich, Großbritannien und Irland, Meisterkurse u.a. bei Brigitte Fassbaender, Graham Johnson, Sir Colin Davis und Emma Kirkby. Zusammenarbeit u.a. mit William Christie, Sir Simon Rattle, Thomas Hengelbrock und Frieder Bernius.
Marek ReichertMAREK REICHERT - MORALÈS, Seargent
Der Bariton Marek Reichert wurde in Berlin geboren. Von 1998-2003 nahm er ein Gesangsstudium bei Prof. Christiane Junghanns an der Hochschule für Musik Dresden auf, das er mit dem Diplom abschloß. Von 2003-2008 Studierte an im Aufbaustudium der Hochschule für Musik und Theater Leipzig bei Prof. Hans-Joachim Beyer. Hier legte er das Konzertexamen ab.
Bereits während des Studiums war er in zahlreichen Hochschulinszenierungen zu erleben. Ausserdem gastierte er in verschiedenen Theatern. Von 2006- 2010 war Marek Reichert am Landestheater Coburg engagiert, wo er sich ein breit gefächertes Repertoire aufbauen konnte, das neben den großen Mozartpartien auch Partien wie Marcello (La Bohème), Donner (Rheingold) und Stanley Kowalski (A streetcar named desire) umfasst.
Seit 2010 arbeitet der Bariton freischaffend und gastiert u.a. am Landestheater Linz, dem Staatstheater Nürnberg sowie den Bayreuther Festspielen. Neben der Oper verfolgt Marek Reichert eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland.
Tobias PfülbTOBIAS PFÜLB - ZUNIGA, Leutnant
Der Münchner Bassist Tobias Pfülb erhielt seine erste gesangliche Ausbildung als Mitglied und Solist des Tölzer Knabenchores. Er absolvierte sein Musikstudium im Hauptfach Sologesang Konzert und Oper an der Hochschule für Musik in München, das er 1995 mit dem künstlerischen Diplom Konzertgesang abschloss. Meisterklassen bei William Cochran, Dieter Schweikart, Bodo Schwanbeck, Michael Rhodes, Nicolai Ghiaurov und Bonaldo Giaiotti rundeten seine Ausbildung als Opernsänger ab.
Seither führten ihn zahlreiche Konzerte nach Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Ungarn, Griechenland und Mexico, unter anderem mit der Chorgemeinschaft Neubeuern unter der Leitung von Enoch zu Guttenberg, dem Tölzer Knabenchor unter der Leitung von Gerhard Schmidt-Gaden, dem Stuttgarter Kammerchor unter der Leitung von Frieder Bernius, dem Ensemble Prishna unter der Leitung von Christoh Hammer, dem Ensemble Estampie und dem Ensemble SzenAria.
Von 1998 bis 2002 war Tobias Pfülb Lehrbeauftragter für Gesang an der Universität Augsburg. Erste Gastverpflichtungen führten ihn an die Pasinger Fabrik München, das Eckhof-Festival in Gotha und die Ostseefestspiele des Theaters in Stralsund (1995 – 2002). Von 2003 – 2007 war Tobias Pfülb festes Ensemblemitglied der Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach, wo er sich ein breitgefächertes Repertoire aufbauen konnte. Seit 2007 ist Tobias Pfülb freischaffend tätig und gastierte u.a. am Theater an der Rott Eggenfelden, am Stadttheater Koblenz, am Theater Hagen, an den sächsischen Landesbühnen, am Staatstheater Oldenburg, an der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig sowie bei den Schlossfestspielen des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin.
Helen LepalaanHELEN LEPALAAN - CARMEN, Zigeunerin
Die Estin Helen Lepalaan studierte an der Estischen Musikakademie in Tallinn, an den Konservatorien in Amsterdam und Maastricht sowie privat bei Monkia Hauswalter und Charlotte Margiono.
Bis zur Spielzeit 2007/8 war Helen Lepalaan Mitglied des Solistenensembles der Opera Zuid, wo sie u.a. die Rollen der Carmen und der Rosina im BARBIER VON SEVILLA gab.
Zu ihren weiteren Engagements zählten Rollen in JENUFA, DER SPIELER und DIE LUSTIGE WITWE (Opera Zuid), die Carmela in De Falla’s LA VIDA BREVE mit dem Limburg Sinfonieorchester (Concertgebouw), die Kate Pinkerton / Suzuki in MADAME BUTTERFLY (Idée Fixe, Belgien), die Polina in PIQUE DAME (Estische Nationaloper), Cherubino in DIE HOCHZEIT DES FIGARO und Dorabella in COSI FAN TUTTE; am Theater Koblenz sang sie die Titelrolle der Carmen sowie „L’enfant et les sortilèges“ unter der Leitung von Ed Spanjaard.
Helen Lepalaans Konzertrepertoire umfasst u.a. Pergolesis Stabat Mater, Arvo Pärts und Bachs Johannes-Passion, das Requiem von Mozarts sowie verschiedene Kantaten von Bach, Händel und Telemann. Das Dvorak Requiem sang sie unter der Leitung von Kynan Johns (Limburg Symphony Orchestra), Beethovens Missa Solemnis unter Daniel Raiskin in Koblenz.
Zu ihren kommenden Engagements gehören „Les Nuits d’Été“ unter Ludovic Morlot, Beethovens 9. Sinfonie mit dem Belgischen Nationalorchester unter Patrick Davin, das Verdi Requiem mit dem Brabant Orchester sowie die Rolle der Maddalena in RIGOLETTO am Opernhaus in Liège, Belgien.
Frauke WillimczikFRAUKE WILLIMCZIK - CARMEN, Zigeunerin
Die Mezzosopranistin Frauke Willimczik wurde in Marburg/Lahn geboren. Sie studierte Gesang bei Prof. Ingeborg Möller sowie bei Prof. Carol Richardson-Smith. Sie arbeitet regelmäßig mit den Gesangspädagogen Gudrun Bär und Gundula Hintz zusammen und nahm an Meisterkursen bei Frau Prof. Kleesie Kelly-Moog und Frau Prof. Carol Richardson-Smith teil.
Opernengagements führten die Sängerin u.a. an das Stadttheater Gießen, das Landestheater Flensburg, das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin und die Hamburgische Staatsoper. An diesen Häusern war sie u.a. als Hänsel (Hänsel und Gretel), Orlofsky (Fledermaus), Grimgerde (Wagner), Trujaman (De Falla) und Dunkle Dame (Aribert Reimann) zu hören.
In der Spielzeit 2011/12 wird sie am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin als Nancy in v. Flotows „Martha“ und im Ballettabend „Carmen“ mit Auszügen aus G. Bizets Oper „Carmen“ zu hören sein. In der Neuproduktion „Sommernachtstraum“ mit Musik von F. Mendelssohn-Bartholdy singt sie die Rolle der Hippolyta. Am Theater Vorpommern übernimmt sie in „Eugene Onegin“ die Partie der Olga.
Neben der Oper gilt Frauke Willimcziks Aufmerksamkeit der Kirchenmusik. Alle großen Oratorien gehören zu ihrem festen Repertoire. Eine CD-Produktion und zahlreiche Liederabende mit ihrem Liedbegleiter Ralph Zedler zeugen von einer besonderen Verbundenheit zur Gattung Lied. Außerdem beschäftigt sich Frauke Willimczik intensiv mit Neuer Musik und arbeitete jüngst mit Hans Zender zusammen. Sie sang im Rahmen des Hans Zender Festivals Hamburg dessen „Kantate nach Worten von Meister Eckehart“ für Alt-Solo, Cello, Altflöte und Cembalo. An der Hamburgischen Staatsoper war sie 2008 in Aribert Reimanns Oper „Gespenstersonate“ als Dunkle Dame zu hören.
Adréana KraschewskiADRÉANA KRASCHEWSKI - MICAELA, Bauernmädchen
Adréana Kraschewski erhielt ihre Gesangsausbildung bei Klesie Kelly an der Musikhochschule Köln, die sie mit höchster Auszeichnung abschloss. An der Hochschule für Musik Saar erweiterte sie ihre Ausbildung in der Liedklasse von Irwin Gage. Ihr Studium wurde ergänzt durch Meisterkurse u.a. bei Kurt Moll, Thomas Hampson, Christa Ludwig, Jessye Norman, sowie Norman Shetler und Graham Johnson. Beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin erhielt sie den 2. Preis, zudem war sie Stipendiatin der Deutschen Studienstiftung und des Richard Wagner Verbandes Köln. Nach einer ersten Verpflichtung an das Internationale Opernstudio der Oper Zürich, war sie ab der Spielzeit 2007 | 08 für zwei Jahre Ensemblemitglied am Theater Trier, wo sie u. a. als Laura | Der Bettelstudent, Iphise in Rameaus Dardanus, Ortlinde | Die Walküre, Königin der Nacht | Die Zauberflöte, Antonia | Hoffmanns Erzählungen und Liu | Turandot zu hören war. Gastengagements führten die Sängerin bisher an die Theater Stadttheater Heidelberg, Theater Trier, Landestheater Linz, Theater Hagen.
In der Fachzeitschrift Opernwelt wurde sie in der Kategorie Nachwuchskünstler/in des Jahres 2009 für die Partien Königin der Nacht, Liu und Antonia nominiert, 2011 erhielt sie für ihre Lakmé eine erneute Nominierung für eine der besten Sängerleistungen des Jahres. Darüber hinaus wurde sie für ihre herausragende Leistung in dieser Partie mit der "Theatermaske 2011", den Preis der „Gesellschaft der Freunde des Trierer Theaters e.V.“ ausgezeichnet. 2012 wird sie bei den Opernfestspielen Heidenheim mit der Rolle der Micaela | Carmen debütieren.
Am Staatstheater Darmstadt war sie bereits als Königin der Nacht | Die Zauberflöte sowie in der Titelpartie von Maria Stuarda zu hören. In der Spielzeit 2011 | 2012 ist sie hier als Hanna Glawari in der Operette Die lustige Witwe sowie in allen vier Damenrollen in Hoffmann’s Erzählungen zu erleben.
Michaela Maria MayerMICHAELA MARIA MAYER - MICAELA, Bauernmädchen
Michaela Maria Mayer studierte von 1998 bis 2004 an den Hochschulen für Musik und Theater in Nürnberg und Hannover (Frau Prof. Christiane Iven) im Studiengang Oper, danach folgte ein Aufbaustudium in der Soloklasse Gesang mit Konzertexamen. Seit 2007 arbeitet sie mit Frau Prof. Snezana Stamenkovic (Mannheim) zusammen und nahm an Meisterkursen bei Klesie Kelly und Marlis Petersen teil. Weitere wichtige Impulse erhielt sie durch die Zusammenarbeit mit Prof. Martin Brauß (Hannover).
Sie ist Stipendiatin des Deutschen Bühnenvereins und des Richard-Wagner Verbandes Hannover, 2007 war sie Finalistin beim Internationalen Mozartwettbewerb Wiesbaden. Ihr erstes Festengagement führte sie von 2004 bis 2006 an die Oper Wuppertal. Dort debütierte sie mit der Partie der Blonde („Die Entführung aus dem Serail“). Weitere Partien waren Adele („Die Fledermaus“), Sophie („Werther“) und Gretel („Hänsel und Gretel“).
Von 2007 bis 2011 war sie am Theater Aachen engagiert. Ihrem gefeierten Gilda-Debüt foltgen Rollen des lyrischen Mozartfachs wie Pamina („Die Zauberflöte“), Zerlina („Don Giovanni“) oder Lucio Cinna („Lucio Silla“). Außerdem war sie in Aachen als Melisande („Pelleas et Melisande“), Giulietta („I Capuleti e i Montecchi“), Zdenka („Arabella“), Nannetta („Falstaff“) und Hanna Glawari („Die Lustige Witwe“) zu erleben. In ihrer Aachener Zeit wurde Mayer (wie schon für ihre Wuppertaler Blonde) mehrfach in der Kritikerumfrage NRW-Musiktheater der Zeitschrift „theater pur“ als Beste Nachwuchssängerin nominiert (vor allem für ihre Melisande und Zdenka).
Gastengagements führten die junge Sopranistin bereits an das Theater Heidelberg, das Barocktheater Schwetzingen („Winter in Schwetzingen“), die Heidelberger Schlossfestspiele, nach Gelsenkirchen an das Musiktheater im Revier, das Luzerner Theater, zu den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen, an das Staatstheater Schwerin, das Nationaltheater Mannheim und die Staatsoper Stuttgart. Neben Ihrer regelmäßigen Zusammenarbeit mit Marcus Bosch sang Michaela Maria Mayer unter Dirigenten wie Frederic Chaselin, Cornelius Meister, Toshiyuki Kamioka, Rasmus Baumann und Evan Christ. Konzertreisen führten sie nach Spanien, Griechenland und in die Schweiz.
Ab der Spielzeit 2011/2012 ist sie Ensemble-Mitglied am Staatstheater Nürnberg, dort singt sie u.a. Rollen wie Eva („Die Meistersinger von Nürnberg“), Pamina, Violetta Valery („La Traviata“) oder Jemmy („Guillaume Tell“).
Im Sommer 2012 gibt sie ihr Debüt als Micaela („Carmen“) bei den Opernfestspielen Heidenheim.
Das Engagement von Frau Mayer wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der Mayer Holding.

Paula RummelPAULA RUMMEL - FRASQUITA, Zigeunerin
Paula Rummel (Berlin) debütierte 2006 als Blonde/Entführung aus dem Serail beim Internationalen Festival Oper-Oder-Spree. Seit der Spielzeit 07/08 gastiert sie regelmäßig am Theater Gera/Altenburg (u.a. als Echo/Ariadne auf Naxos, Taumann/Hänsel und Gretel) und gehört ab der Spielzeit 11/12 fest zum Ensemble. Sie wird u.a. Partien wie Frasquita/Carmen, Hodel/Anatevka sowie Anna Reich/Lustige Weiber interpretieren. Gastengagements führten die Koloratursoubrette bereits an die Staatsoper Berlin (Prinzessin/Der gestiefelte Kater) und an die Oper Leipzig (1.Knabe/Zauberflöte, Barbarina/Figaros toller Tag), wo sie 2011 als Amirah/Die Arabische Prinzessin in einer europäischen Erstaufführung zu erleben war. 2009 sang sie die Frasquita/Carmen bei den Festspielen der Schlossoper Haldenstein und in der Züricher Tonhalle und nahm Lieder für den Deutschlandfunk auf. Im Sommer 2011 sang sie den 1.Knaben/ Zauberflöte bei den Seefestspielen Berlin in einer Inszenierung von Katharina Thalbach.
Paula Rummel ist Preisträgerin der ad infinitum foundation, der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2008 und 2010 sowie des Albert-Lortzing-Förderpreises 2009. 2010 gewann sie beim J:opera-Wettbewerb in Österreich den Preis für die beste Interpretation sowie den J:opera-Sonderpreis. Beim 39. Bundeswettbewerb Gesang erhielt sie den Preis des Deutschen Bühnen-vereins für den besten Vortrag einer zeitgenössischen Komposition.
Mit dem von ihr mitgegründeten Aoide-Opern-Ensemble war sie bereits als Despina/Così fan tutte, Susanna/Le Nozze di Figaro und Adele/Die Fledermaus zu hören.
Paula Rummel schloss neben dem Operngesangsstudium an der HMT Leipzig bei KS Prof. Regina Werner ihr Staatsexamen als Studienrätin in Musik und Deutsch (UdK Berlin, Ausbildung bei KS Prof. Jutta Schlegel) ab. Seit 2010 wird sie zusätzlich von Prof. Claudia Visca in Wien ausgebildet. Weitere Impulse erhielt sie von John Norris, Peter Ling, Ileana Kotrubas und Peter Berne.
Melanie LangMELANIE LANG - MERCEDES, Zigeunerin
Die österreichische Mezzosopranistin Melanie Lang wurde in New Mexico, USA, geboren. Von 2002 bis 2006 studierte sie an der Guildhall School of Music and Drama, London, und wurde anschließend Mitglied des Opernstudios. Bühnenerfahrung sammelte sie u.a. als Mistress Quickly (Verdi „Falstaff“) in der Royal Albert Hall, Carmen (Bizet „Carmen“) an der Swindon Opera, Dritter Knabe und Dritte Dame (Mozart „Die Zauberflöte“) an der English Touring Opera und Opera Loki, Bianca (Puccini „La Rondine“) an der British Opera, Prinzessin Maria-Louisa (Kodaly „Hary Janos“) beim Ryedale Opera Festival. 2005 sang sie in Brittens „Peter Grimes“ bei den Salzburger Festspielen und in der Berliner Philharmonie unter Sir Simon Rattle. Konzerterfahrung sammelte sie u.a. in zwei Mahler-Konzerten bei The Barbican, London. Auf „The Songs of Robert Schumann Vol. 10“ (Hyperion) sang sie am Klavier begleitet von Graham Johnson. In den Spielzeiten 2009/2010 und 2010/2011 war sie Mitglied des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein und war dort u.a. als Annio (Mozart „La clemenza di Tito“), Afra (Catalani „La Wally“), Kate (Puccini „Madama Butterfly“) und Prinzessin (Montsalvatge „Der gestiefelte Kater“) zu erleben. 2011/12 gastiert sie als Suzuki (Puccini „Madama Butterfly“) am Pfalztheater Kaiserslautern. In 2010 zeichnete die „Rheinische Post“ sie als beste Nachwuchssängerin aus.
Roman KohnleROMAN KOHNLE - Filmregisseur
Roman Kohnle wurde 1963 in Schwäbisch Gmünd geboren und absolvierte 1984-88 die Westfälische Schauspielschule Bochum. Es folgten Theaterengagements unter anderem in Bochum, Düsseldorf, Aachen, Lübeck, Oldenburg, Freiburg und diverse Arbeiten bei Film und Fernsehen (u. a. "Tatort", "Soko Köln", "Neger, Neger, Schornsteinfeger", "Kunstfehler") und zahlreiche Arbeiten mit Filmstudenten.
Im Jahr 2011 begeisterte er die jungen und jungegebliebenen Zuschauer bei der Jungen Oper "SCHAF" der Opernfestspiele Heidenheim.
Festspielorchester - Nürnberger Symphoniker
Festspielchor - Stuttgarter Choristen
Carmen
Opéra Comique in 4 Akten von Georges Bizet
6./8./11./13./14./18./20./21./27./28. Juli 2012
Bosch • Rathke • Beaujean • Mondschein • Litzinger
ZORRO
JAGT DEN CARMEN-SCHATZ
Musiktheater für Kinder ab 5 Jahren
6./7./9./10./12./13./14./15./16./17. Juni 2012
Jazz
Bolero Berlin • Jazz mit Mitgliedern der Berliner Philharmonikern
20. Juni 2012, 20 Uhr, Schloss Hellenstein*
Eröffnungs- konzert
Schauplatz Sevilla - Ausschnitte aus "Don Giovanni", "Carmen", "Le Nozze di Figaro" u.a. • 16. Juni 2012, 18 Uhr, Konzerthaus
Galakonzert
Tine Thing Helseth, Trompete • Stuttgarter Philharmoniker • Muhai Tang, Dirigent
19. Juli 2012, 20 Uhr
Schloss Hellenstein*
Last Night
Alena Baeva • Staatsphilharmonie Nürnberg • Marcus Bosch • 29. Juli 2012, 20 Uhr, Schloss Hellenstein*















