Kreativteam

Marcus Bosch

Marcus R. Bosch - Künstlerischer Direktor

 

Marcus Bosch ist seit 2002 Generalmusikdirektor der Stadt Aachen. Seine Vorgänger in dieser traditionsreichen Position waren u.a. Fritz Busch, Herbert von Karajan und Wolfgang Sawallisch. In diesen 8 Jahren gelang es ihm, allein die Zahl der Konzertbesucher zu vervierfachen und mit zahlreichen Konzertprojekten dem Aachen Orchester neue Zuschauerschichten zu erschließen.

 

Als Gast dirigiert Marcus Bosch u.a. bei Orchestern wie dem Orchestra Nazionale della RAI Torino, dem Orchestre National de Belgique, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, der Göteborgs Operaan, den Münchner Philharmonikern, dem RSB und DSO Berlin, dem MDR Sinfonieorchester, der Deutschen Radiophilharmonie sowie an der Sächsischen Staatsoper und der Staatskapelle Dresden. Regelmäßiger Gast ist er an der Komischen Oper Berlin und an der Hamburgischen Staatsoper.

 

Die Zuerkennung des Händelförderpreises der Stadt Halle und seine Dirigate bei der Münchner Biennale für zeitgenössische Musik stehen beispielhaft für die breite stilistische Kompetenz des Dirigenten. Mit der Mitgründung und Leitung der Festivals Schlossoper Haldenstein, Kurpark Classix Aachen und der Internationalen Chorbiennale Aachen hat Marcus Bosch kulturpolitische Akzente gesetzt.

 

Einspielungen unter seiner Leitung liegen u.a. mit Werken von Händel, Mozart, Mendelssohn, Brahms, Verdi und Wagner vor. International besonders beachtet werden die Aufnahmen aller Sinfonien von Anton Bruckner, die mit dem sinfonieorchester Aachen entstehen.

 

Ab dem Sommer 2010 wird Marcus Bosch zudem als Künstlerischer Direktor die Opernfestspiele seiner Heimatstadt Heidenheim als auch die Waldhauskonzerte Flims (CH) als Intendant leiten.

 

In der Spielzeit 2011/12 wird der Dirigent zusätzlich zu seinen Aachener Aufgaben Generalmusikdirektor am Staatstheater Nürnberg sein, bevor er 2012 komplett dorthin wechselt.

 

 

Martin Philipp

Martin Philipp - Regie

 

Martin Philipp war nach seinem Studium der Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Spiel/ Theater und Kunstgeschichte zunächst 2 Jahre als Schauspieler in München und Freiburg tätig, bevor er mit Assistenzen in Basel und Freiburg u.a. bei Herbert Wernicke, Nigel Lowe-ry, Sebastian Baumgarten und Reinhild Hoffmann den Weg zur Regie einschlug. Seine ers-ten Inszenierungen machte er am Theater Luzern u.a. mit Mozarts „Zauberflöte“. Weitere Arbeiten führten ihn an die Zomeropera Alden Biesen/Belgien, mit „L'incoronazione di Pop-pea“ von C. Monteverdi nach München und mit G. Rossinis „Il Barbiere di Siviglia“ zum Opernfestival Gut Immling. Von 2005 bis 2008 war Martin Philipp künstlerischer Produktionsleiter für Musiktheater und Schauspiel am Theater Aachen, wo er auch für eine Vielzahl von Inszenierungen verant-wortlich zeichnete u.a. Strauss „Eine Nacht in Venedig“, Glucks „Orpheus und Eurydike“ sowie die Kinderoper „Das Traumfresserchen“ von Wilfried Hiller nach Michael Ende und das Familienstück „Tom Sawyer“. Danach arbeitete er als freier Regisseur (Musiktheater und Schauspiel) und inszenierte 2008/2009 am Theater Aachen die Uraufführung der Kinderoper „Der Räuber Hotzenplotz“ von Andreas N. Tarkmann und begeisterte die Zuschauer 2009 mit Bizets „Carmen“ an der Schlossoper Haldenstein in Chur/Schweiz.

 

 

Detlev Beaujean

Detlev Beaujean - Bühnenbild

 

Der gebürtige Aachener studierte Kunst, Kunstgeschichte und Germanistik, anschließend Musik mit Hauptfach Gesang. Neben seinen Engagements als Opern- und Musicalsänger, entwickelte sich parallel eine Karriere als freischaffender Maler mit Ausstellungen im In- und Ausland. Seit 1992 verlagerten sich seine Aktivitäten immer mehr in Richtung Bühnenbildgestaltung, Am Theater Aachen war er als Assistent des Generalintendanten und als Bühnenbildner tätig, seit dem Jahr 2000 ist er Ausstattungsleiter dieses Hauses. Mittlerweile schuf Detlev Beaujean Bühnenbilder an den verschiedensten Häusern in Deutschland und Österreich, so z.B. für die Opern “Manon Lescaut”, „Elektra“, „Neues vom Tage“, „Zauberflöte“, „Der fliegende Holländer“, „Rigoletto“ oder die Musical „Adam und Eva“ ( Gaaikema /Ullrich), für das er im Jahr 2000 von einer Kritikerjury zum Bühnenbildner des Jahres in Nordrhein Westfalen gewählt wurde.

 

Angela Schütt

Angela C. Schütt - Kostüme

 

Studium der Kunstgeschichte an der Universität Hamburg und Ausbildung als Kostümbildnerin an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg, u.a. bei Dirk von Bodisco.

Nach Assistenzen am Schauspielhaus Hamburg und an der Hamburgischen Staatsoper sowie einer Tätigkeit dort als Kostümmalerin führten sie Festengagements als Kostümbildnerin zunächst an die Landesbühne Hannover und die Städtischen Bühnen Osnabrück, bevor sie 1991 an das Saarländische Staatstheater wechselte. Weit über 100 eigene Kostümausstattungen erarbeitete sie daneben u.a. für die Komische Oper Berlin, die Göttinger Händel-Festspiele, für das Theater Mainz, das Theaterfestival in Montepulciano, das Theater der Stadt Heidelberg und für die Landesbühne Detmold. Auch als Bühnenbildnerin ist sie in den vergangenen Jahren hervorgetreten.

Zuletzt war sie als Kostümbildnerin am Theater Ulm für Prokofjews "Die Liebe zu den drei Orangen" und Verdis "Rigoletto" tätig.

 

Hartmut Litzinger

Hartmut Litzinger - Lichtdesign

 

Hartmut Litzinger begann seine Theaterlaufbahn als  Beleuchter am Thalia Theater Hamburg. Von dort wechselte er ans Theater an der Ruhr und war da für die Lichtgestaltungen der Neuproduktionen zuständig.

Als stellvertretender Leiter der Beleuchtungsabteilung der Kölner Bühnen entdeckte  er seine Leidenschaft für die Oper und deren Beleuchtung.

In seiner festen Tätigkeit als Lichtgestalter an Häusern in Köln, Essen und Aachen arbeitete er mit namhaften Regisseuren wie Stefan Herheim, Günther Krämer, Johannes Schaaf, Dietrich Hilsdorf und Torsten Fischer .

Als Gast am Theater an der Wien, Volkstheater Wien, Staatsoper Berlin und anderen Häusern entwickelte Herr Litzinger das Licht für zahlreiche Opern und Schauspiele.

Erfahrung mit der Beleuchtung von Open-Air-Veranstaltungen sammelte er bei den Festspielen Bad Hersfeld, wo er  die  Lichtgestaltung  verschiedener Schauspiele und Musicals entwarf.

Zur Zeit ist Herr Litzinger als Beleuchtungsinspektor am Schauspiel Köln tätig.

 

Aurélien Bello

Aurélien Bello - Musikalische Assistenz

 

1980 in Frankreich geboren, erhielt er mit sechs Jahren den ersten Harfenunterricht bei Josette Rives. Von 1998 bis 2003 studierte er am Konservatorium in Lyon (CNSMD) Harfe (bei Fabrice Pierre), Tonsatz (bei Loïc Mallié) und Orchestration (bei Olivier Kaspar). Von 2004 bis 2009 studierte er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin in den Orchesterdirigierenklassen von Prof. Christian Ehwald und Prof. Hans-Dieter Baum. Seit April 2007 ist Aurélien Bello Stipendiat des Dirigentenforum des Deutschen Musikrates. Er besuchte schon Kurse bei Georg Fritzsch, Colin Metters, Peter Gülke, Gunter Kahlert, Sian Edwards, Reinhard Goebel, Roland Seiffarht, Marcus Bosch, Bernhard Kontarsky und Matthias Foremny. Für die Saison 2009-2010 war Aurélien Bello Assistent von GMD Georg Fritzsch am Theater Kiel.

Er dirigierte schon das Konzerthausorchester, das RIAS-Jugendorchester, die Brandenburger Symphoniker, das Sinfonieorchester Aachen, das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt, die Philharmonie Gera, die Baden-Badener Philharmonie, das Concerto Köln, die Junge Philharmonie Brandenburg, das Philharmonische Orchester Heidenheim, das Berliner Sibelius Orchester und die Sinfonietta 92. Im Opernbereich war er am Theater Kiel, am Staatstheater Schwerin, bei der Rheinsberger Musikakademie, beim Festival OperOderSpree und bei den K.O.-Projekten in Berlin tätig. Im Oktober 2010 debütiert er an der Komischen Oper Berlin.

Gemeinsam mit Martin Moulin gründete Aurélien Bello das Kammerorchester “Offrandes”, das sich auf Musik des 20. Jahrhunderts spezialisiert hat. Sein Interesse an der neuen Musik beweist er auch mit dem Kammerensemble für Neue Musik Berlin, dem “Ensemble Courage” (Dresden), dem Ensemble "Resonanz" (Hamburg), dem “Ensemble Echo” (Berlin) oder seiner Mitwirkung beim K.O.5 Projekt (Kurze Zeitgenössische Oper) in Berlin.

Als Harfenist hat Aurélien Bello viele Kammermusik- und Solokonzerte gegeben und Orchestererfahrung gesammelt. Er spielte in Orchestern wie dem Gustav Mahler Jugendorchester, dem Mahler Chamber Orchestra, den Berliner Philarmonikern, der Akademie der Berliner Philharmoniker, dem Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin, dem Orchestre Philharmonique de Radio-France und arbeitete dabei zusammen mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Franz-Welser Möst, Peter Gülke, Myung-Whun Chung, Tugan Sokhiev und Gustavo Dudamel. Auf Einladung von Claudio Abbado war Aurélien Bello Harfendozent beim Lateinamerikajugendorchester in Caracas. Von Oktober 2005 bis März 2006 verbrach er 6 Monate in Venezuela als Gastdirigent, in Zusammenarbeit mit dem venezolanischen Jugendorchestersystem und dessen Gründer José Antonio Abreu.

Zuletzt war er in Heidenheim als Dirigent des Philharmonischen Orchesters der Stadt beim Herbstkonzert 2009 zu erleben.

 

www.aurelienbello.com

 

Galakonzert

Sibelius – Violinkonzert d-moll, Berlioz – Symphonie fantastique

Rebekka Hartmann, Violine • Sinfonieorchester Aachen •

Marcus Bosch, Dirigent

 

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Last Night

Das Beste zum Schluss!

1. August 2010, 20 Uhr

Schloss Hellenstein*, 10-35€

Für Augen und Ohren! Ein Feuerwerk, Arien und Ensembles aus Opern und mehr • Solisten der Opernfestspiele Heidenheim • Nürnberger Symphoniker • Marcus Bosch, Dirigent

 

 

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Der Räuber Hotzenplotz

JUNGE OPER - Kinderoper für alle ab 5 Jahren von Andreas N. Tarkmann

nach einem Kinderbuch von Otfried Preußler

Kooperation mit dem Theater Aachen und dem Philharmonischen Orchester Heidenheim

 

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