Biografien
Jessica FründJessica Fründ - Carmen
Jessica Fründ wurde in Bad Schwalbach geboren. Aus einer musikalisch geprägten Familie kommend begann sie im Februar 2006 ihr Gesangsstudium an der Internationalen Opernakademie der L’Opera Piccola e.V. in Bad Schwalbach bei der Sopranistin Romana Vaccaro.
Schon seit 2007 nahm Jessica Fründ als Solistin bei Opern- und Operettenkonzerten und Opernproduktionen teil. Im Sommer 2008 sang sie die Ida in „Die Fledermaus“ mit dem Rheinischen Operettentheater bei den Sommerfestspielen in Xanten. Im Rahmen des Musiksommers 2008/09 der Opera Classica Europa sang sie die Partie des Hirten in „Tosca“ in Frankreich, Spanien, Dubrovnik und Deutschland. Im Juni 2009 sang sie die Partie der Yum Yum in „Mikado“ und die Partie der Lane in „The Beautiful Stone“ von Arther Sullivan in einem Konzert der Opernakademie mit Ausschnitten dieser Opern.
2010 wurde sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und besuchte Meisterkurse bei Sue Patchell, Keith Ikaia-Purdy, Eduardo Villa, Sylvia Geszty, Angela Maria Blasi und Reiner Goldberg. Ihre erste Hauptpartie, die des Ännchen in „Der Freischütz“, sang sie 2010 bei den Clingenburg Festspielen und bei der Freischütz Produktion des Festival Monschau-Klassik. In der Produktion „Die Hochzeit des Figaro“ (in Auszügen) der Internationalen Opernakademie L’Opera Piccola sang Sie die Partie der Susanna. Im Sommer 2011 gab sie ihr Debüt als Pamina in „Die Zauberflöte“ in Waldmünchen und im Freilichtmuseum Hessenpark, sowie als Marzelline in „Fidelio“ bei den Clingenburg Festspielen in Klingenberg. Auch war Sie in diesem Sommer Ensemblemitglied der Kammeroper Frankfurt und als Papagena in deren Produktion „Die Zauberflöte“ zu hören.
Daniel PohnertDaniel Pohnert - Don Lisardo
Für den Bariton Daniel Pohnert begann die musikalische Ausbildung beim Mainzer Domchor, wo er als Knabenalt bei Mathias Breitschaft seine erste Stimmbildung erhielt. Von 1998 bis 2004 studierte er dann Gesang bei Christian Elsner an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Schon während seines Studiums konnte Daniel Pohnert seine ersten professionellen Erfahrungen als Opernsänger sammeln; zuerst als Lehrbube in Wagners Meistersinger von Nürnberg an der Oper Frankfurt. Im Sommer 2002 debütierte er dann als Borsa in Verdis Rigoletto bei den Bad Hersfelder Festspielen. 2003 sang er die Partie des Prinzen in Cendrillion von Pauline Viardot am Konzerthaus Berlin und den Baron Grecy-Grecy in Le Chateau a Toto beim internationalen Jaques Offenbach Festival in Bad Ems. Daneben ist er auch sehr erfolgreich in vielen Kirchen- und Oratorien-Konzerten in Erscheinung getreten; beispielsweise im Sendesaal des Hessischen Rundfunks unter der Leitung von Winfried Toll und Wolfgang Schäfer und beim Bachfest im Münchner Prinzregententheater unter Leitung von Ralph Otto. Von 2004 bis 2009 war Daniel Pohnert fest am Stadttheater Hildesheim engagiert, wo er unter anderem als Belmonte in Mozarts Entführung aus dem Serail, Fenton aus Nicolais Lustige Weiber, Alfredo in Verdis La Traviata aber auch in zahlreichen Liederabenden und Konzerten zu hören war. Seit 2008 wird er stimmlich von Neil Semer betreut und wechselte 2009 ins Baritonfach.
Seit 2010 ist Daniel Pohnert freischaffender Konzert- und Opernsänger unter anderem im Mainzer Dom als „Christus“ in der Matthäuspassion und an der Hamburger Kammeroper als „Dr.Falke“ in der „Fledermaus“ von J.Strauß und in Der Vampyr von H.Marschner in der Titelpartie.
Felix RathgeberFelix Rathgeber - Pepe del Torre
Seine erste musikalische Ausbildung erhielt Felix Rathgeber im Windsbacher Knabenchor. Seit 2005 studierte er Gesang bei Martin Hummel an der Musikhochschule Würzburg und nahm an Meisterkursen bei Margreet Honig, Rudolf Piernay und Michael Volle teil.
Zu seinem solistischen Repertoire gehören fast alle gängigen Oratorien, Messen, Kantaten und Requien der Kirchenmusik, die er u.a. mit Dirigenten wie Frieder Bernius, Ralf Otto, Michael Schneider und Jörg Straube und mit Orchestern wie „La Banda“ Augsburg, „L‘arpa festante“ München, dem Mainbarockorchester, „La stagione“ Frankfurt und dem Barockorchester Stuttgart, sowie den Heidelberger Philharmonikern, den Nürnberger Symphonikern und dem „Orchestra Ensemble Kanazawa“ sang.
So führten ihn Konzerte nach ganz Deutschland, Österreich, in die Schweiz und nach Spanien. Im Herbst 2009 war er mit Bachs Weihnachtsoratorium in Peking und mit zeitgenössischer Musik in Kanazawa, Japan, zu hören.
Er ist Preisträger beim Armin-Knab-Liedwettbewerb 2006 sowie 2010 Stipendiat der Richard-Wagner-Stipendienstiftung, Bayreuth.
Im Bereich Oper konnte er sich bereits im Studium ein breites Repertoire vom Barock bis zur Moderne erarbeiten. Zu seinen Rollen gehören u.a. der Sokrates in G. P. Telemanns Oper „Der geduldige Sokrates“, Leporello in W.A. Mozarts „Don Giovanni“ und Nick Shadow in Igor Strawinskys Oper „The Rake‘s Progress“. Er gastierte mehrfach am Mainfrankentheater Würzburg, beim Mozartfest Würzburg und 2009 an der Jungen Oper Schloss Weikersheim, wo er als Sir John Falstaff in Otto Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ zu hören war. In der Spielzeit 2010/11 übernahm er den King Frost in H.Purcells „King Arthur“ am Theater Augsburg.
Angelika HörtlerAngelika Hörtler - Cello
Angelika Hörtler stammt aus Österreich. Sie studierte am Brucknerkonservatorium Linz und am Mozarteum Salzburg Violoncello und Instrumentalpädagogik.
Nach Abschluss dieser Studien führte sie ihr Interesse für die historische Aufführungspraxis zuerst an die Hochschule für Theater und Musik München, wo sie bei Kristin von der Goltz im Aufbaustudium Barockvioloncello studierte, und anschließend an das Koninklijk Conservatorium Den Haag zu Jaap ter Linden.
Angelika Hörtler erweiterte ihre Studien u. a. durch Unterricht bei Lidewij Scheifers, Viola de Hoog, Rubén Dubrovky, Barbara Kernig, dem Freiburger Barockorchester und dem Venice Baroque Orchestra. Ihre musikalische Tätigkeit mit dem modernen und dem Barockvioloncello brachte sie auf zahlreiche Konzertreisen quer durch Europa und auch nach Asien. Sie konzertierte bei verschiedenen internationalen Festivals z. B. bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und den Donaufestwochen Strudengau (unter der Leitung von Michi Gaigg) und Ensembles wie dem Göttinger Barockorchester, der Neuen Potsdamer Hofkapelle und dem Ensemble 1800. Außerdem ergänzt sie ihre musikalischen Studien durch das Studium der Sprachwissenschaft, in dessen Rahmen sie sich besonders mit dem Verhältnis von Musik und Sprache auseinandersetzt.
Carmen
Opéra Comique in 4 Akten von Georges Bizet
6./8./11./13./14./18./20./21./27./28. Juli 2012
Bosch • Rathke • Beaujean • Mondschein • Litzinger
Last Night
Alena Baeva • Staatsphilharmonie Nürnberg • Marcus Bosch • 29. Juli 2012, 20 Uhr, Schloss Hellenstein*
Jazz
Bolero Berlin • Jazz mit Mitgliedern der Berliner Philharmonikern
20. Juni 2012, 20 Uhr, Schloss Hellenstein*













