Kreativteam
Nico A. StabelNico A. Stabel - Musikalische Leitung
Schon während seines Studiums für vokale Korrepetition (Oper und Lied) an der HMT Leipzig arbeitete Nico A. Stabel als Korrepetitor an den Opernhäusern von Leipzig, Magdeburg und Dessau. 2004/05 war er Korrepetitor des Internationalen Opernstudios am Staatstheater Nürnberg.
Seit 2006 lebt und arbeitet er freischaffend in Berlin, u.a. als Lehrbeauftragter an der Universität der Künste Berlin,als Musikalischer Leiter und Korrepetitor bei internationalen Opernproduktionen und Festspielen (z.B. Neuköllner Oper Berlin, Schlossoper Haldenstein in der Schweiz, Schlossfestspiele Potsdam), als Pianist bei offiziellen Vorsingen und Orchesterprobespielen (z.B. für das Qatar Philharmonic Orchestra), als Musiker bei verschiedenen Gesangs- und Orchesterprojekten (u.a. Kammerakademie Potsdam, Varietéfestival in Tilburg, Niederlande), als Cembalist des Berliner Residenzorchesters und als Musikalischer Leiter bzw. Künstler auf mehreren exklusiven Kreuzfahrtschiffen.
Als Begleiter war Nico A. Stabel u.a. beim RWE-Wettbewerb Leipzig/Essen, beim Lortzing-Wettbewerb Leipzig und beim „La Voce“-Gesangs-wettbewerb in Bayreuth tätig. Meisterkurse begleitete er u.a. bei Prof. Ingrid Figur (Berlin), Prof. Sven Björköj (Oslo), dozierend mit Matthias Gerchen (Hannover) in Pisa (Italien) sowie für Prof. Lilian Sukis (Salzburg) und Ks Brigitte Eisenfeld (Staatsoper unter den Linden Berlin).
Seine Konzerttätigkeit führte ihn u.a. an die Semperoper Dresden, an das Gewandhaus Leipzig, in den Nikolaisaal Potsdam und an das Felicja Blumental Music Center Tel Aviv (Israel).
In Heidenheim ist Nico A. Stabel seit 2007 regelmässig zu Gast, als Musikalischer Leiter der Jungen Oper (2009/2011), musikalischer Assistent der grossen Produktionen (2007/08) und als Pianist der Opern- und Ballettgala im Konzerthaus an der Seite des amerikanischen Tenors Eduardo Villa (2007/10).
Martin PhilippMartin Philipp - Regie
Martin Philipp war nach seinem Studium der Kulturwissenschaft mit Schwerpunkt Spiel/ Theater und Kunstgeschichte zunächst zwei Jahre als Schauspieler in München und Freiburg tätig, bevor er in Basel und Freiburg als Mitarbeiter u.a. von Herbert Wernicke, Nigel Lowery, Sebastian Baumgarten und Reinhild Hoffmann den Weg zur Regie einschlug. Seine ersten Inszenierungen entstanden am Theater Luzern u.a. mit Mozarts „Zauberflöte“. Weitere Arbeiten führten ihn an die Zomeropera Alden Biesen/Belgien, mit „L'incoronazione di Poppea“ von Claudio Monteverdi nach München und mit Gioacchino Rossinis „Il Barbiere di Siviglia“ zum Opernfestival Gut Immling.
Von 2005 bis 2008 war Martin Philipp künstlerischer Produktionsleiter für Musiktheater und Schauspiel am Theater Aachen, wo er auch für eine Vielzahl von Inszenierungen verantwortlich zeichnete u.a. Johann Strauss’ „Eine Nacht in Venedig“, Glucks „Orpheus und Eurydike“ sowie die Kinderoper „Das Traumfresserchen“ von Wilfried Hiller nach Michael Ende und das Familienstück „Tom Sawyer“.
Danach arbeitete er als freier Regisseur (Musiktheater und Schauspiel) und inszenierte 2008/2009 am Theater Aachen die Ur-aufführung der Kinderoper „Der Räuber Hotzenplotz“ von Andreas N. Tarkmann und begeisterte die Zuschauer 2009 mit Bizets „Carmen“ an der Schlossoper Haldenstein in Chur/Schweiz. 2010 führte er bei den Opernfestspielen Heidenheim in „Tosca“ Regie und erntete bei Presse wie Publikum höchstes Lob.
Tassilo TescheTassilo Tesche - Bühnenbild & Kostüme
Tassilo Tesche studierte an der Accademia di Belle Arti in Venedig Bühnenbild und diplomierte an der Universität der Künste in Berlin bei dem Architekten Benedict Tonon und der Künstlerin Katarina Sieverding. Es folgten Assistenzen und Kooperationen u.a. bei Robert Wilson, Daniel Libeskind und Christoph Schlingensief. Seit einigen Jahren sind seine Arbeiten auch im Kunstkontext angesiedelt. So zum Beispiel die Arbeit „99 falsche Tode“, die er im September 2005 als Gastkünstler an der Villa Romana Florenz erstellte. Dabei hinterfragen seine erzählerischen Rauminstallationen die Kontextualität der gestalterischen Arbeit. Der Fokus seiner Theaterarbeit liegt auf der Entwicklung von Uraufführungen. Wie z.B. „Gift - die Wiederherstellung des Paradieses“ und "Top Kids - die Verteidigung der Freiheit" mit Anina Laroche und Marianne Freidig. April 2008 gewann er zusammen mit dem Komponisten Leo Dick für „Kann Heidi brauchen, was es gelernt hat?“ den hoch dotierten Förderpreis Fonds experimentelles Musiktheater NRW. Diese Arbeit war nach Ihrer Uraufführung in Bielefeld sowohl bei der Biennale Bern als auch bei dem internationalem Theatertreffen MusicTheatreNOW im Berliner Radialsystem zu sehen. Das Nachfolgeprojekt "Vox humana - the singing machine", eine Teamarbeit mit Leo Dick und Marcel Saegesser, lief zuletzt am Staatstheater Oldenburg. Zur Zeit erarbeitet er mit dem gleichen Team das experimentelle Musiktheater "Wunsch Indianer zu werden" für das Musikfestival Bern. 2010 inszenierte Tassilo Tesche "Carmen" am internationalen Opernfestival Gut Immling. Seit 2010 hat er einen Lehrauftrag für Szenografie im Studiengang Musik und Medienkunst an der Hochschule der Künste in Bern.
Werner Glatzle, Ralf Müller und die Ton- und Licht AG des Hellenstein-Gymnasiums Heidenheim - Licht
Am HG entstand der Bedarf nach einer Ton+Licht-AG im Sommer 1983 bei einer Schultheateraufführung unter primitiven Umständen im alten Foyer. Vorhanden waren nur einige defekte Farbleuchten und zwei schwache Scheinwerfer mit Stativen. Eine kleine Gruppe technisch und künstlerisch begeisterter Schüler begann zusammen mit Werner Glatzle, diese Ausrüstung in Eigenarbeit zu reparieren, zu erweitern und effektvoll einzusetzen. Daraus entwickelte sich die Ton+Licht-AG, die seit Ende der 80er Jahre auch Aufgaben außerhalb der Schule wahrnimmt.
Die Schüler ab Klasse 7, die daran teilnehmen, lernen den praktischen Umgang mit Mikrofonen, Tonanlagen und Lautsprechern, sie lernen stabile Podestbühnen aufzubauen, Lichtanlagen zu installieren, Szenen einzuleuchten und Veranstaltungen mit den passenden Lichtwechseln den gewissen "Pepp" zu geben. 1999 und 2009 hat die Ton+Licht-AG die HG-CDs mit der HG-BigBänd aufgenommen, gemischt und gemastert. Gelobt wurde die Ton+Licht-AG auch für ihre Lichtregie bei szenischen Aufführungen der Michaelskantorei in der Pauluskirche und für die Beleuchtung der Aufführungen der Jungen Oper Heidenheim seit 2009. Seit 1989 ist diese AG jedes Jahr bei allen HG-Schulkonzerten und bei den Schultheateraufführungen im Einsatz.
Werner Glatzle im Einsatz
Carmen
Opéra Comique in 4 Akten von Georges Bizet
6./8./11./13./14./18./20./21./27./28. Juli 2012
Bosch • Rathke • Beaujean • Mondschein • Litzinger
Last Night
Alena Baeva • Staatsphilharmonie Nürnberg • Marcus Bosch • 29. Juli 2012, 20 Uhr, Schloss Hellenstein*
Jazz
Bolero Berlin • Jazz mit Mitgliedern der Berliner Philharmonikern
20. Juni 2012, 20 Uhr, Schloss Hellenstein*












