AGNIESZKA TOMASZEWSKA - Sopran, KONSTANZE

Agnieszka Tomaszewska
Agnieszka Tomaszewska (Foto: privat)

Die polnische Sopranistin studierte Gesang an der Musikhochschule Danzig und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie war Mitglied des internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg. Stipendiatin des polnischen Kulturministeriums. Sie besuchte Meisterkurse bei Barbara Bonney, Régine Crespin, Katia Ricciarelli, Helena Lazarska.Sie ist Preisträgerin mehrerer Gesangswettbewerbe, u.a. bei der Internationalen Sommerakademie Mozarteum im Rahmen der Salzburger Festspiele, Ada Sari Internationaler Gesangswettbewerb Ada Sari (1. Preis), Finalistin des Internationalen Moniuszko Gesangswettbewerbs.Am Schlosstheater Schönbrunn debütierte sie während des Studiums als Arminda (La finta giardiniera). Am Teatr Wielki-Opera Narodowa sang sie Susanna (Le nozze di Figaro), Liu (Turandot), Katja (Die Passagierin). Seit der Spielzeit 2014/15 ist die Sängerin Ensemblemitglied am Staatstheater Karlsruhe, wo sie Partien wie Pamina (Zauberflöte), Contessa (Le nozze di Figaro), Fiordiligi (Cosi fan tutte), Micaëla (Carmen), Mimi (La Bohème), Adina (L’elisir d’amore), Berthe (Le prophète/Tobias Kratzer), Freia (Das Rheingold), Woglinde (Götterdämmerung), Blumenmädchen (Parsifal) singt. 2016 debütierte sie als Mimi (La Bohème/Andrea Moses) an der Stuttgarter Oper und 2017 als Katja (Die Passagierin) am  Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen.Sie arbeitete u. a. mit den Dirigenten Carlo Montanaro, Patrick Fournillier, Alfred Eschwé, Peter Schreier, Stefan Soltesz, Simone Young, Julia Jones sowie mit den Regisseuren Keith Warner, David Pountney, Achim Freyer, Holger Müller-Brandes, Nicolas Brieger, Claus Guth, Tobias Kratzer, David Hermann, Jacopo Spirei.Im Bereich Oratorium hat sie sich ein breites Repertoire vom Barock bis zur Moderne erarbeitet. Dazu gehören fast alle wertvollenste Werke der Kirchenmusik die sie mit Dirigenten wie Peter Schreier, Reinhard Goebel, Wolfgang Helbich und mit Orchestern wie  Musica Antiqua Köln (schon als Studentin) , Kremerata Baltica, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, den Hamburger Philharmonikern, Izrael Philharmonic Orchestra sang. So führten sie Konzerte nach ganz Polen, Deutschland (Hamburger Ostertöne, Hamburger Mozartwochen), Österreich (Salzburger Festspiele), Lettland, Schweden, Russland, in die USA, und weitere.Sie sang die Uraufführungen von zwei Oratorien des mit eine, Oscar ausgezeichneten Jan A. P. Kaczmarek. Ihre Stimme wird auch gerne für CDs und Rundfunkmitschnitte (TVP, ORF, ARD) aufgenommen. Es erschienen CDs/DVDs: Luigi Boccherinis Stabat Mater (die Aufnahme wurde für den Fryderyk nominiert), Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium, Marek Kuczyńskis Oratorium Gdańskie, Karol Szymanowskis Lottery for husbands (Uraufführung eine neu entdeckten Operette), Solo-CD Ich singe für Kinder, und weitere.