Daniel Weiler

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Daniel Weiler wurde 1990 in München geboren. Er begann seine musikalische Laufbahn früh. Schon im Alter von fünf Jahren erhielt er Klavierunterricht. Ab dem 16. Lebensjahr erhielt er Gesangsstunden und wurde 2007 in den Bayerischen Landesjugendchor und dort später in die Bayerische Singakademie, eine staatliche Institution zur Förderung begabter junger Sänger, aufgenommen, wo er mit Dirigenten wie Peter Dijkstra und Maris Jannsons zusammenarbeiten durfte. 2008 begann er in diesem Rahmen Gesangsstunden bei Hartmut Elbert zu nehmen. Im Jahr 2011 begann er zunächst in München Schulmusik zu studieren. In dieser Zeit wirkte er auf dem Isny Opernfestival bei der Inszenierung von "Romeo et Juliette" (Gounod)mit. Seit 2013 studiert er mit dem Hauptfach Gesang am Mozarteum bei Univ. Prof. Christoph Strehl wo er im Oktober 2017 seinen Bachelor abschloss. Seit dem Wintersemester 2017 studiert er im Master Oper und Musiktheater bei Univ. Prof. Christoph Strehl und in der Opernklasse von dem Regisseur Univ. Prof. Alexander von Pfeil und dem Dirigenten Univ. Prof. Gernot Sahler. Seit Beginn des Gesangsstudiums wirkte er als Solist bei diversen Messen und Oratorien mit, unter anderem mit dem renommierten Orchester "La Banda". Mit dem Kammerorchester Wien unter Stefan Vladar war er mit Joseph Haydns „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz’’ sowohl bei der Eröffnung der Neuberger Kulturtage 2015 sowie 2016 auf zwei Martineen im Wiener Konzerthaus zu sehen. November 2017 führte er als Solist mit dem Münchener Bachchor unter Hansjörg Albrecht und dem Franz Liszt Orchester in der neuen Philharmonie Budapest die Kantate „Eine feste Burg ist unser Gott" von J.S. Bach und das „Dettinger Te Deum“ von G.F. Händel auf. 2018 war er mit dem Chamber Choir of Europe als Solist im Teatro RIstori in Verona Mit dem Orchester Filarmonica Italiana unter Massimiliano Caldi mit dem Mozartrequiem zu sehen sein. Zuletzt war er in Haar bei München in der Titelpartie in Mendelssohn´s Elias zu sehen. An seinem Liedrepertoire arbeitete er in den Liedklassen von  Helmut Deutsch und  Pauliina Tukiainen.   Am Mozarteum war er bisher als Tobias bei der Uraufführung von Klemens Verenos „An versteinerter Schwelle“, als Geolier in Poullencs „Dialogues de Carmélites“ und 2017 sowohl als Bartolo in Mozarts „Le Nozze di Figaro" als auch als Melisso in G.F. Händels „Alcina“ und 2018 als „Don Cassandro“ in Mozarts Jugendoper „La Finta Semplice“ und als den Grafen in Philippe Boesmans Reigen zu sehen. Im Sommer 2015 war er sowohl in Salzburg als auch in  Madrid in der Titelpartie des Adam aus der Kammeroper des spanischen Komponisten Agustin Castilla Avila  ,,Adán de Eva" zu sehen. Er war Finalist des Internationalen Louis Spohr Wettbewerb und des Bundeswettbewerb Gesang. 2017 gab er bei den Europatagen der Musik in Landsberg den Noah in BrIttens Kinderoper „Noyes Fludde“. 2018 war er in der Produktion des Leonhardi Ensembles von Bizet’s „Carmen“ als Escamillo und Moralés in der Nähe von München zu sehen. Mai 2019 ist er in der Rolle der Bösewichte am Mozarteum in Salzburg in Gounods '' Les contes d' Hoffmann'' zu erleben.