Ernani

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Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi

Libretto von Francesco Maria Piave

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Bosch • Hadžiahmetović • Füsti • Litzinger • Fuhry
Cappella Aquileia • Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn

Fortsetzung der Verdi-Reihe

Mit ihrer Verdi-Reihe suchen und finden die Opernfestspiele den Erfolg im Besonderen. Die Reihe hat sich seit dem Start im Jahr 2016 ins Zentrum der Festspiele und in die Herzen der Festspielbesucher gespielt. Alle frühen Verdi-Opern, chronologisch, in der Black-Box-Ästhetik des Festspielhauses CCH. Die Saison 2019 nimmt ein Werk des Operngenies ins Programm, das sowohl durch eine packende Geschichte als auch durch eine Vielzahl von Verdi-typischen Melodien besticht: Ernani - heute im Repertoire eher randständig - war im 19. Jahrhundert eine der beliebtesten Opern überhaupt.
1844 kam Verdis fünfte Oper Ernani am Teatro La Fenice in Venedig zur Uraufführung. Es war die erste Zusammenarbeit des noch jungen Komponisten mit dem Librettisten Francesco Maria Piave. Der Erfolg dieser ersten Kooperation bildete den Startschuss zu weiteren Meisterstücken des Duos wie Macbeth, Rigoletto, La Traviata und La forza del destino in den darauffolgenden Jahren.
In Ernani entwickeln Verdi und Piave bereits ihr Erfolgsrezept: die Konzentration auf extreme, durchaus auch überspitzt gezeichnete Charaktere, die bereit sind, über Leichen zu gehen, aber auch nicht davor zurückschrecken, ihr eigenes Leben in die Waagschale zu werfen.
Ernani basiert auf dem Theaterstück Hernani des französischen Autors Victor Hugo, das schon bei seiner Uraufführung für Tumulte und heftige Diskussionen gesorgt hatte.
Wie bei Hugo so steht auch bei Verdi und Piave die nicht standesgemäße Liebe zwischen Ernani - dem Anführer eine Räuberbande – und Donna Elvira im Zentrum der Handlung. Donna Elvira soll eigentlich ihren Onkel Don Carlo heiraten, doch die „jungen Wilden“ trotzen den gesellschaftlichen Regeln bis in den Tod.
Bei den Opernfestspielen Heidenheim 2019 ist dieses Frühwerk Verdis in der Inszenierung der jungen Regisseurin Jasmina Hadžiahmetović zu sehen, mit einer Sängerbesetzung der Spitzenklasse, dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn und der Cappella Aquileia – Orchester der OH! unter der Leitung von Festspieldirektor Marcus Bosch.

Donnerstag, 18. Juli 2019, 20 Uhr
Samstag, 20. Juli 2019, 20 Uhr


Musikalische Leitung Marcus Bosch
Regie Jasmina Hadžiahmetović
Kostüme Sonja Füsti
Licht Hartmut Litzinger
Dramaturgie Natalia Fuhry
   
Festspielchor Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn
Orchester der Festspiele Cappella Aquileia