NABUCCO

Nabucco
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Dramma lirico in vier Akten von Giuseppe Verdi

Libretto von Temistocle Solera

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Bosch • Malkowsky • Thor • Kraske • Litzinger • Fuhry
Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn
Stuttgarter Philharmoniker
Statisterie der Opernfestspiele Heidenheim

Unerbittlicher Freiheitswille

Zwei Länder, zwei Religionen, zwei Anführer. Es wird ein Machtkampf ausgetragen, auf dem Rücken des gemeinen Volkes. Als Akt der Eroberung lässt Nabucco – König von Babylonien – den Tempel von Jerusalem zerstören, raubt den Hebräern ihre Heimat und macht sie zu Gefangenen.
Die entfesselte Feindschaft zwischen Babyloniern und Hebräern erlebt ihre Zuspitzung im Liebesdreieck um Nabuccos Töchter Fenena und Abigaille sowie Ismaele, dem Neffen des Königs von Jerusalem. Als Abigaille von Ismaele zurückgewiesen wird, ist sie in ihrer Rache dazu bereit, nicht nur ihre Schwester und deren Geliebten, sondern ein ganzes Volk für ihre Kränkung büßen zu lassen. Durch ihren unerbittlichen Freiheitswillen gelangen die Hebräer jedoch zu ungeahnter Stärke, die ihre Befreiung aus der Gefangenschaft bewirkt und die Weltordnung wieder ins Gleichgewicht bringt.
Nabucco war Giuseppe Verdis Startschuss zu seiner grandiosen Karriere als Opernkomponist. Mit der alttestamentarischen Geschichte vom Befreiungskampf der Hebräer traf das Werk den italienischen Zeitgeist in der Mitte des 19. Jahrhunderts und wurde zum Spiegel damaliger politischer Entwicklungen. Verdi verließ mit diesem Werk den Belcanto à la Rossini oder Donizetti und fand zu seinem ganz eigenen Kompositionsstil. Eine Hauptrolle hat in Nabucco der Chor, dessen „Va pensiero“ zur Hymne der italienischen Unabhängigkeitsbewegung wurde und bis heute die inoffzielle Hymne Italiens darstellt.


PREMIERE Freitag, 29. Juni 2018, 20 Uhr
Rittersaal Schloss Hellenstein / Festspielhaus Congress Centrum*

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* abhängig von der Witterung

Einführungsvorträge jeweils um 19:10 Uhr und 19:30 Uhr

Freitag, 29. Juni 2018, 20 Uhr
Samstag, 30. Juni 2018, 20 Uhr
Freitag, 6. Juli 2018, 20 Uhr
Samstag, 7. Juli 2018, 20 Uhr
Freitag, 13. Juli 2018, 20 Uhr

Samstag, 14. Juli 2018, 20 Uhr
Mittwoch, 18. Juli 2018, 20 Uhr
Samstag, 21. Juli 2018, 20 Uhr
Donnerstag, 26. Juli 2018, 20 Uhr
Freitag, 27. Juli 2018, 20 Uhr


Musikalische Leitung Marcus Bosch
außer am 13.7., 21.7. und 26.7.18
Marijn Simons
13. / 21.7.18
Jiannan Cheng
26.7.18
Inszenierung Helen Malkowsky
Bühne Harald B. Thor
Kostüme Cornelia Kraske
Licht Hartmut Litzinger
Dramaturgie Natalia Fuhry
   
Festspielchor Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn
Festspielorchester Stuttgarter Philharmoniker
   
Nabucco (Nabukodonozor) Antonio Yang
Abigaille Ira Bertman
  Astghik Khanamiryan
(30.6./6.7./13.7./18.7./27.7.)
Fenena Katerina Hebelkova
Ismaele Adrian Dumitru
  Marian Talaba (30.6./6.7.)
Zaccaria Randall Jakobsh
  Pavel Kudinov (29.6./30.6./6.7./26.7./27.7.)
Anna Eva Bauchmüller
Abdallo Musa Nkuna
  Christoph Wittmann (30.6./21.7.)
Hohepriester des Baal Andrew Nolen