PIQUE DAME

Nabucco
(c)hueper.de

Oper in drei Akten und sieben Bildern von Pjotr Iljitsch Tschaikowski

Libretto von Modest Tschaikowski, basierend auf der gleichnamigen Novelle des russischen Dichters Alexander Puschkin

In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Bosch • Heyder • Tönne • Polkowski • Litzinger • Fuhry
Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn
Stuttgarter Philharmoniker

Pique Dame

Drei, sieben, Ass: Mit diesen Glückskarten kann jedes Spiel gewonnen werden. Der Offizier German erfährt vom Geist der toten Gräfin die lang ersehnte Zauberformel, während er einen Brief seiner geliebten Lisa in den Händen hält. Lisa ist dem Fürsten Jelezki versprochen, doch sie liebt German. German liebt auch Lisa, jedoch noch mehr das Kartenspiel, weshalb sich Lisa verzweifelt in die Newa stürzt. Aber auch German findet ein tragisches Ende, nachdem er den eigentlich sicheren Sieg beim Kartenspiel mit dem Fürsten Jelezki knapp verfehlt und sein gesamten Vermögen verliert. War es die posthume Rache der Gräfin, der sogenannten „Pique Dame“, die German ins Verderben trieb oder die eigene Siegesgier? 

Pjotr Iljitsch Tschaikowskis letzte Oper entstand in einer Zeit, in der der Komponist von Depressionen heimgesucht wurde. Anfangs fiel es ihm schwer, sich auf das Komponieren zu konzentrieren. Das Libretto seines jüngeren Bruders - Modest Tschaikowski - jedoch ermöglichte ihm einen Zugang zu dem Stoff um tragische Liebe und krankhafte Spielleidenschaft. Auf der gleichnamigen Novelle von Alexander Puschkin beruhend, treffen in Pique Dame schonungslose Charakterstudien und Gesellschaftskritik vor dem Hintergrund einer Welt aufeinander, in der sich Traum, Mystik und Realität miteinander vermischen.

Bereits die Uraufführung der Oper am 19. Dezember 1890 in Sankt Petersburg wurde mit Begeisterung aufgenommen und setzte die Erfolgsserie des Komponisten fort, der bereits mit seinen Werken wie der Oper Eugen Onegin sowie den Balletten Schwanensee und Dornröschen große Popularität errungen hatte. Bis heute ist Pique Dame nicht von den Bühnen der Welt wegzudenken.


PREMIERE Freitag, 5. Juli 2019, 20 Uhr
Rittersaal Schloss Hellenstein / Festspielhaus Congress Centrum*


* abhängig von der Witterung

Einführungsvorträge jeweils um 19:10 Uhr und 19:30 Uhr

Freitag, 5. Juli 2019, 20 Uhr
Sonntag, 7. Juli 2019, 20 Uhr
Freitag, 12. Juli 2019, 20 Uhr
Samstag, 13. Juli 2019, 20 Uhr

Mittwoch, 17. Juli 2019, 20 Uhr
Freitag, 19. Juli 2019, 20 Uhr
Donnerstag, 25. Juli 2019, 20 Uhr
Samstag, 27. Juli 2019, 20 Uhr

Musikalische Leitung Marcus Bosch
Inszenierung Tobias Heyder
Bühne Britta Tönne
Kostüme Verena Polkowski
Licht Hartmut Litzinger
Dramaturgie Natalia Fuhry
Abenddirigate Marcus Bosch (5./7./12./19./27. Juli)
Marijn Simons (13./17. Juli)
Gewinner Dirigierwettbewerb (25. Juli)
   
Festspielchor Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn
Festspielorchester Stuttgarter Philharmoniker
   
Hermann, ein Offizier George Oniani
Graf Tomski Zoltan Nagy
Fürst Jelezki Csaba Szegedi
Tschekalinski, Offizier León de la Guardia
Surin, Offizier Alexander Teliga
Tschaplizki, Spieler Musa Nkuna
Narumow, Spieler Lancelot Nomura
Zeremonienmeister Christoph Wittmann
Die Gräfin Roswitha Christina Müller
  Zlata Khershberg
Lisa, ihre Enkeltochter Karina Flores
Polina, Lisas Freundin Tamara Gura
Gouvernante Elena Ivanova
Mascha Michaela Maria Mayer
Intermezzo  
Prilepa bzw. Chloe Michaela Maria Mayer
Milowsor bzw. Daphnis Tamara Gura
Slatogor bzw. Plutus Zoltan Nagy