Andreas Klippert studierte Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik Mannheim. Engagements führten ihn unter anderem an die Theater in Nürnberg, Aachen, Weimar und Maribor sowie zu den Opernfestspielen am Saarpolygon. Zu seinen aktuellen Projekten zählen Konzerte mit den Münchner Symphonikern im Rahmen der Neuschwanstein Konzerte 2026 und bei den Thurn und Taxis Schlossfestspielen in Regensburg.
Sein Repertoire reicht von Oper und Oratorium bis zur sinfonischen Konzertliteratur. Er dirigierte unter anderem Humperdincks Hänsel und Gretel, Mozarts Die Zauberflöte, Verdis Don Carlos und Bernsteins West Side Story. Daneben widmet er sich auch seltener aufgeführten Werken wie Franz Liszts Die Legende von der heiligen Elisabeth und Francis Poulencs La voix humaine.
Ein besonderes Feld seiner orchestralen Arbeit bilden Stummfilmkonzerte. Mit Filmen wie Charlie Chaplins Goldrush und The Circus, Fritz Langs Metropolis und Sergej Eisensteins Panzerkreuzer Potemkin verbindet er die präzise Synchronisation von Film und Musik mit den dramaturgischen und klanglichen Möglichkeiten eines Sinfonieorchesters.
Eine weitere Säule seiner künstlerischen Arbeit ist die professionelle Vokalmusik. Als musikalischer Leiter des Chors der KlangVerwaltung und des Vokalwerks der Opernfestspiele Heidenheim arbeitet Andreas Klippert an der Schnittstelle zwischen chorischer Präzision, sängerischer Gestaltung und orchestralem Klang. Einstudierungen führten ihn unter anderem zu den Herrenchiemsee Festspielen, wo er Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe für Kent Nagano vorbereitete, sowie an das Goetheanum Dornach für Richard Wagners Parsifal.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit lehrt Andreas Klippert Orchesterleitung am Institut für Musik der Universität Kassel.