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(c) Hans-Jörg Michel

Regie: I due Foscari

Tibor Torell wurde in Tschechien geboren. Er sammelte erste Theatererfahrungen am Nationaltheater Brünn und am Theater ABC in Prag. In den Spielzeiten 2007-2010 war er als Regieassistent und Spielleiter am Theater Aachen engagiert. Von 2011/2017 folgte ein Engagement als Spielleiter an der Deutschen Oper am Rhein, wo er u.a. mit Regisseuren und Choreographen wie Claus Guth, Michael Hampe und Martin Schläpfer zusammen arbeitete. 2015 assistierte er Andreas Homoki am Opernhaus Zürich.
In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln entstanden am Theater Aachen seine ersten eigenen Inszenierungen, darunter Purcells „Dido and Aeneas“, Brittens „Albert Herring“ sowie ein Doppelabend Marc-Antoine Charpentiers „La descente d‘Orphée aux Enfers“ was er mit der Uraufführung „sweetieorpheus_27“ von Ole Hübner kombinierte. Mit „What Next?“ von Elliott Carter gab Tibor Torell 2016 sein Regiedebüt an der Deutschen Oper am Rhein, im folgenden Jahr inszenierte er Janaceks "Katja Kabanowa" am Theater Aachen. Seit 2018 arbeitet er regelmäßig am Landestheater Coburg wo er Rossini "La Cenerentola" und Hindemith "Neues vom Tage" inszenierte. In dieser Spielzeit entsteht dort der Ravel-Doppelabend mit L'Heure espagnole und L'enfant et les sortileges.

Mit "I due Foscari" stellt sich Tibor Torell zum ersten mal dem Heidenheimer Publikum vor.