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(c) Mathias Baus

Walther von der Vogelweide - Tannhäuser

Der amerikanische Tenor Christopher Sokolowski blickt auf ein breitgefächertes Repertoire von Aufführungen in Oper und Konzert vor internationalem Publikum zurück, von Alter Musik bis hin zu Uraufführungen. Die New York Times hob „seinen soliden, attraktiven Stimmton“ hervor. Ab der Spielzeit 2021/22 wird er Ensemblemitglied am Theater St. Gallen sein.

In der Spielzeit 2019/20 debütierte er in der Titelrolle in W.A. Mozarts La clemenza di Tito in Bregenz/am Voralberger Landestheater Bregenz unter der musikalischen Leitung von Karsten Januschke. Im zweiten Jahr seines Engagements im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Stuttgart debütierte er in zahlreichen Rollen, unter anderem Wagner/Nerèo in einer gefeierten Neuinszenierung von Arrigo Boitos Mefistofele, als Zeremonienmeister in Sergej Prokofjews Die Liebe zu drei Orangen, Remendado in Carmen, Graf Lerma in einer Neuproduktion von Giuseppe Verdis Don Carlos, als Bruder in der weit beachteten Neuproduktion von Kurt Weills Die sieben Todsünden mit der „Pop-Provokateurin“ Peaches, als Don Curzio in einer weiteren Neuproduktion von Le nozze di Figaro und in weiteren Repertoirerrollen in Ariodante, Pique Dame und Der Schauspieldirektor.

In den Spielzeiten, die dem Engagement an der Staatsoper Stuttgart vorausging, genoss Christopher die Mitwirkung an einer Reihe internationaler Konzert- und Opernaufführungen, so z.B. in New York bei Konzerten mit Kantaten J.S. Bachs unter der Leitung von Ken-David Masur beim Chelsea Music Festival, in den Niederlanden bei Aufführungen von César Francks Die sieben Worte Jesu am Kreuz mit dem Haarlems Gemengd Koor, in der Asien-Premiere von Moto Osadas Four Nights of a Dream am Tokioter Bunka Kaikan unter namentlicher Nennung in einer Kritik der New York Times, und in Griechenland bei der Aufführung von O+As Requiem for Fossil Fuels auf der documenta14. Andere nennenswerte Aufführungen umfassen die Uraufführung von Laura Schwendigers Artemisia beim Times Arrow Festival mit Trinity Wall Street NYC, die Darstellung des Vaters in Die Sieben Todsünden am prestigeträchtigen Tanglewood Music Center und die des Henrik in Steven Sondheims A Little Night Music beim Phoenicia International Festival of the Voice.

Als Absolvent und Empfänger eines Stipendiums der Indiana University‘s Jacobs School of Music und dem SUNY Purchase Conservatory nahm Christopher an verschiedenen Projekten teil, unter anderem in der Titelpartie von Händels Acis and Galatea und als Oronte in Händels Alcina, der Uraufführung von P. Q. Phans Tale of Lady Ti Kinh, als Alfred in der Fledermaus, als Ehemann in Poulencs Les mamelles de Tirésias. Als Tenor-Solist trat er auf in Händels Esther, Haydns Missa in tempore belli, Brittens War Requiem und Uraufführungen von P. Q. Phans Vietnamese Requiem und Raphael Lucas‘ Six Songs on poems by Federico García Lorca, letzteres Werk live übertragen auf France Musique. Christopher ist häufig angefragt für Konzerte mit Orchestern in den USA: in Mendelssohns Elias, Händels Messias, Dettinger Te Deum, Israel in Egypt und Alexander’s Feast, Mozarts Requiem, Orffs Carmina Burana, Vivaldis Dixit Dominus, den Magnificat-Vertonungen von J.C. Bach, J.S. Bach, und Vivaldi.