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© Janis Deinats

Tannhäuser - Tannhäuser

Seit 2018 debutierte der amerikanische Tenor mit überwältigendem Erfolg als SIEGMUND und SIEGFRIED im RING DES NIBELUNGEN an der Rheinoper Düsseldorf.

2021 wird er den SIEGFRIED in Siegfried und Götterdämmerung erstmals bei den Wagner-Tagen Budapest verkörpern.

Mit seinem ersten TANNHÄUSER beeindruckte er an der Nationaloper Riga, wo er 2019 auch den ERIK in einer Neuproduktion Der fliegende Holländer sang sowie den TRISTAN in einer Konzertanten Aufführung des 2. Aktes.

 

Seit 2011 hat Corby Welch sich einen Namen gemacht in Rollen wie dem ERIK in „Der fliegende Holländer“, den er auch in Düsseldorf, der Opéra Royal de Wallonie Liège und am Staatstheater Braunschweig sang, dem LOHENGRIN in Duisburg, Magdeburg und konzertant im Schloss Neuschwanstein, und mit seinem Debüt als LOGE in „Das Rheingold“ am Grand Théâtre de Genève.

Corby Welch begann seine musikalische Karriere als lyrischer Tenor an der Staatsoper Hamburg, dem Aalto Theater Essen, dem Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon, in Modena und Ferarra. Er trat beim Schleswig Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen und den Ludwigsburger Schlossfestspielen auf.

Von 2003-2018 gehörte Corby Welch zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Hier bekam er die Gelegenheit, sich ein breites Repertoire zu erarbeiten. In den ersten Jahren sang er vor allem die großen Rollen des lyrischen Repertoires wie BELMONTE, TAMINO, DON OTTAVIO, TITO und später PRINZ in „Rusalka“, MATTEO in Arabella und die Titelpartie in PETER GRIMES . Zuletzt konnte man ihn hier auch als PINKERTON, BACCHUS, TAMBOURMAJOR, SIEGMUND, SIEGFRIED, und ERIK erleben.

Vor kurzem beeindruckte er auch in der Titelrolle in William Bolcoms „McTeague“ am Landestheater Linz. Außerdem war in Loriots “Der Ring an einem Abend” in der Philharmonie am Gasteig München zu erleben, als PYLADES in Gluck’s Iphigénie en Tauride in Hong Kong, PETER QUINT in Turn of the Screw in Taiwan, ZEN in Elliot Carters Oper ‚What Next‘, Missa Solemnis und Beethovens 9. Sinfonie in der Philharmonie Köln.

Corby Welch arbeitet mit namhaften Dirigenten und Regisseuren zusammen. Darunter Ingo Metzmacher, Sir Neville Marriner, Wolfgang Sawallisch, Hans Wallat, Marek Janowski, Axel Kober, Paolo Arrivabeni, Michael Schoenwandt, John Mauceri, Zoltán Peskó, Helmuth Rilling, John Fiore, Steven Sloane, Thomas Hengelbrock, Frieder Bernius, Alessandro De Marchi, Christoph Spering, Stefan Herheim, Dietrich Hilsdorf, Tatjana Gürbaca, Christoph Loy, Dieter Dorn.

Der Tenor ist ein gefragter Konzertsänger und trat mit Orchestern auf wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Hannover Rundfunkorchester, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Rundfunkorchester Berlin (RSB), dem Dänischen Radio-Symphonieorchester, dem Orchester der Accademia di Santa Cecilia, Orchestre Philharmonique de Radio France, der Internationale Bachakademie, dem RIAS Kammerchor, dem Balthasar- Neumann- Ensemble, dem Kammerchor Stuttgart u.v.a. Sein breites Konzertrepertoire beinhaltet Werke von Beethoven (9e Symphonie und Missa Solemnis) sowie die Passionen von J.S. Bach, und Händel oder auch Oratorien und zeitgenössische Musik von Krzysztof Penderecki, Sofia Gubaidulina, und Moritz Eggert. Konzertengagements führten ihn unter anderem nach China, Japan, Russland, und den USA.

Im Liedbereich ist Welch auch ein gefragter Interpret. Er hat in den letzten Jahren u.a. Janàceks "Zápisník zmizelého" (Tagebuch eines Verschollenen), Brittens "Winter Words" und "Eight Songs for Tenor and Harp," Finzis "Young Man's Exhortation," Schuberts “Die schöne Müllerin,“ Schumanns "Dichterliebe," Liederkreis op. 24, "Minnespiel op. 101," und "Myrten" gesungen.

Kürzlich sang er das „War Requiem“ am Staatstheater Kassel, „Elijah“ in Bremen (Glocke), „Paulus“ in Mailand, die Johannespassion mit dem Bachchor Gütersloh, die Matthäuspassion mit dem Symphonieorchester Lahti, Mahlers „Lied von der Erde“ in Buffalo, New York und Basel, den 2. Akt TRISTAN in Taiwan, Liszts FAUST-Sinfonie in Giuyang in China. Außerdem trat er auf in Weltpremieren mit dem Rundfunk-Symphonieorchester Stuttgart beim angesehenen Eclat Festival Neue Musik in Stuttgart sowie bei der Ruhrtriennale in Moritz Eggerts Fussball-Oratorium Die Tiefe des Raumes unter Steven Sloane.

Corby Welch ist auf zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen zu hören. U.a. als Siegfried bei CAvi in Siegfried und Götterdämmerung mit dem Duisburger Philharmoniker unter Axel Kober, bei Hänssler in Haydns Theresienmesse und Gubaidulinas Johannes Passion und Auferstehung mit Helmuth Rilling, Meinardus Luther in Worms mit Hermann Max auf CPO, Reicha‘s Leonore mit Frieder Bernius bei Orfeo, und Hindemiths Lange Weihnachtsmahl mit Marek Janowski bei Wergo.

Zuletzt war Corby Welch auch als BACCHUS, PETER GRIMES, TAMBOURMAJOR in Düsseldorf zu erleben sowie als TANNHÄUSER in einer Neuproduktion am Nationaltheater Weimar und an der Nationaloper Tallinn. Er sang DAS LIED VON DER ERDE in Paris, Bilbao und San Sebastian, die GURRE-LIEDER in Vilnius, die 9. SINFONIE in der Kölner Philharmonie.

Zukünftige Projekte sind u.a. ALWA in Lulu am Theater Heidelberg, PAUL in Korngolds Die Tote Stadt an der Rheinoper Düsseldorf, Siegfried und Götterdämmerung unter Adam Fischer bei den Wagner-Tagen Budapest, sowie Mahlers DAS LIED VON DER ERDE an der Opéra de Toulon, und TANNHÄUSER bei den Opernfestspiele Heidenheim.