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(c) Shirley Suarez

Pisana, Vertraute Lucrezias - I due Foscari, Mezzosopran - OH! in der Pauluskirche

Die Deutsche Mezzosopranistin Julia Stein, von der Fachpresse für ihre "ausgeprägt schöne, warm timbrierte Stimme", ihre "phänomenale Bühnenpräsenz", ihre "atemberaubende Virtuosität“, ihre „hohe vokale Emotionalität“, und ihre "musikalisch wie psychologisch ausgefeilte Interpretationen“ gepriesen, gehört seit 2017/18 dem Ensemble des Theaters Erfurt an, und reüssierte dort bisher in den Rollen des ORPHEUS in Gluck's "Orpheus & Eurydice",  STÉPHANO in Gounod's "Romeo & Juliette”, der NERIS in Cherubini's "Medea", JUNO in Cavalli's "La Callisto, 2. DAME in Mozart’s “Die Zauberflöte” und  als VALENSIENNE in Lehár's "Die Lustige Witwe", sowie als  PETERSILIE in Spoliansky’ Kaufhaus-Operetten-Revue “Es liegt in der Luft”, die mit dem "Operettenfrosch" des BR Klassik ausgezeichnet wurde.

Nach ihrer Babypause kehrte Julia Stein in der Spielzeit 2019/20 wieder auf die Bühne zurück, um als HÄNSEL in Humperdinck's "Hänsel & Gretel" und als JOSEPHA VOGELHUBER in Benatzky's Operette "Das Weiße Rössl" zu debütieren; und bei den DomStufenFestspielen sang sie "In 80 Tagen um die Welt - Oper, Operette, Musical"

Ihr CHERUBINO in Mozart’s „Le Nozze di Figaro“ und  FENENA in Verdi's "Nabucco" bei den DomStufenFestspielen Erfurt mussten wegen Corona leider abgesagt, bzw. auf die Spielzeit 2020/21 verschoben werden, die für Julia Stein statt mit der Rolle der FLORA in Verdi’s „La Traviata“, als VERENA BECK, 29.9 Jahre in „Drunter & drüber – ein musikalischer Abend in 10 Zimmern“ begonnen hat. Des Weiteren sind geplant: II. SOPRAN in der szenischen Umsetzung der  „Dichterliebe“ von Christian Jost nach Robert Schumann’s Liederzyklus, op 48, sowie ihr Debüt bei den Opernfestspielen Heidenheim als PISANA in Verdi’s „I Due Foscari“ (auch CD), wo sie auch mit Dvorak’s „Requiem“ unter Marcus Bosch zu erleben sein wird. 

Im Sommer 2018 gab Julia Stein ein umjubeltes Debüt in der Titelrolle von Bizet’s CARMEN bei den DomStufenFestspielen Erfurt und ersang sich kurz darauf beim Accademia Belcanto Wettbewerb, u.a. mit Angelika Kirchschlager und Giacomo Aragall in der Jury, den 3. Preis und den Sonderpreis der Opernfreunde Graz.

Gastengagements führten die Mezzosopranistin u.a. als PAGGIO in Verdi’s „Rigoletto“ an die Bayrische Staatsoper München, als 2. DAME in Mozart's "Zauberflöte"  zum Theater Klagenfurt und dem Landestheater Salzburg; in der Hosenrolle des SIEBEL in Gounod's "Faust" zur Opera Nationalâ Bucuresti; und in der Titelrolle der SAVITRI in Holst's gleichnamiger Oper und als  DEATH in Ch. Josts's "Death Knocks" zum Stadttheater Gießen, wo sie bereits kurzfristig für Valer Sabadus unter der musikalischen Leitung von Michael Hofstetter  als NERONE in Händel's "Agrippina"  eingesprungen war.

Ferner war sie  mehrfach zu Gast beim Festival Gut Immling: in den Händel-Partien des XERXES, des RUGGIERO in "Alcina" und des  SESTO in "Giulio Cesare"; außerdem als WETTERHEX in Christian Auer's Uraufführung "Der Brandner Kaspar", sowie als FLORA in Verdi's  "La Traviata“.

Im Sommer 2016 wurde Julia Stein von Maestro Ph. Herreweghe eingeladen, bei seinem Festival Estate im Italienischen Asciano, ein Liedezital mit Werken von Robert Schumann zu geben, mit dem sie ebenso begeisterte, wie bei szenischen Konzerten der Internationalen Opernwerkstatt an der Tonhalle Zürich, dem Alten Casino Basel und dem Paul Klee Zentrum Bern, in Regie von Carlos Wagner und der musikalischen Leitung von Yannis Pouspourikas und Gerrit Prießnitz.

 Das Konzert-Repertoire der Mezzosopranistin inkludiert u.a. Bach's "Weihnachtsoratorium", Haydn's "Theresienmesse", Mozart's "Vesperae solemnes de confessore", "Krönungsmesse" und "C -Moll Messe", Rossini's  "Stabat Mater" und C. Saint-Saëns "Oratorio de Noël", sowie Lieder von Johannes Brahms, Gustav Mahler, Franz Schubert, Robert Schumann, Richard Strauss und Hugo Wolf.

Sie sang unter anderem mit Orchestern wie dem Düsseldorfer Philharmonischen Orchester, dem Münchner Symphonieorchester, der Orchestra of the State Opera Baku und der Georgian Symphony Orchestra und hatte das Vergnügen mit Dirigenten wie Marco Armiliato, Mirga Grazinyte-Tyla, Michael Hofstetter, Joanna Mallwitz, Adrian Morar, Stefano Ranzani und Thomas Rösner, und Regisseuren wie Federico Grazzini, Axel Köhler, Balas Kovalik, Waltraud Lehner, Andra Leupold, Carl Philip von Maldeghem, Guy Montavon, Arpad Schilling, Patrick Schlösser und Natascha Ursuliak zusammen zu arbeiten.

 Julia Stein studierte zunächst Psychologie an der Universität von Bochum, bevor sie ein privates Gesangsstudium bei Helen Donath begann.

Parallel zu ihrem Auslandssemester in Psychologie an der Università degli Studie di Padova, setzte sie ihr Gesangsstudium bei Alida Ferrarini in Verona und Robert Kettelson in Milano fort, und wechselte nach Ihrer Rückkehr nach Deutschland zu Camilla Ueberschaer am Voice-Studio-München. Seit 2016 arbeitet sie mit dem renommierten Gesangspädagogen Prof. Josef Loibl  in München.

Wichtige musikalische Impulse erhielt sie außerdem von Prof. Josef Görgen (Hochschule für Musik Köln).