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OH! Opernfestspiele Heidenheim

Foto: Stephan Knies

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Konferenzräume Festspielhaus CC

Sie schreiben für die überregionalen Feuilletons. Sie sind geschätzt als hochkarätige Sachverständige in Sachen Klassik und manchmal auch gefürchtete Analysten des internationalen Musikbetriebs. Organisiert in 32 Fachjurys, prüfen die Juroren regelmäßig das Angebot neuer Tonträger in 32 Sparten, von der Symphonik über die Oper bis zu Jazz und Hörbuch. Sie veröffentlichen vierteljährlich Bestenlisten, außerdem verleihen sie Jahres- und Ehrenpreise sowie einmal jährlich die „Nachtigall“. Sie sind die Großmeister der Konzert- und Schallplattenkritik.

Und sie kommen auch in diesem Sommer wieder: Bereits zum dritten Mal ist das „Quartett der Kritiker“ zu Gast bei den Opernfestspielen in Heidenheim. Master Mind und treibende Kraft hinter der zur Institution gewordenen Veranstaltung ist Eleonore Büning (Vorsitzende der deutschen Schallplattenkritik und langjährig Chefmusikkritikerin der FAZ), die auch 2021 die Besten ihrer Zunft ins Festspielhaus schickt, um, direkt vor der Premiere, über Verdis frühes Meisterwerk I due Foscari zu sprechen. In diesem Jahr wird sie drei neue Kollegen an die Brenz mitbringen: Manuel Burg (Auto für Die Welt), Max Nyffeler (schreibt u.a für die FAZ) und Uwe Schweikert (häufig zu lesen in der Opernwelt).

Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Interpreten und Aufnahmen eröffnet die Möglichkeit, genau hinzuhören und dann im Anschluss die Opernaufführung musikalisch viel intensiver zu erleben.

Wie wunderbar: natürlich sind die vier fast nie einer Meinung! Das sorgt nicht selten für hohen Unterhaltungswert. Wir werden ausgewählte Aufnahmen in Ausschnitten hören, flammende Befürworter und entschiedene Gegner der jeweiligen Interpretationen finden und in dieser Mischung aus fundierter Information und heiterem Gespräch die anschließende Festspielpremiere mit wach-geschärften Ohren verfolgen können.