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© Juan Luis Pout

Klavier – Meisterkonzert "CON BRAVURA"

Der 2001 in Georgien geborene Pianist David Khrikuli entwickelt sich rasch zu einer der faszinierendsten Persönlichkeiten seiner Generation. Seine Darbietungen finden aufgrund ihrer kompromisslosen Individualität, ihrer ausdrucksstarken Intensität und ihres reichen dynamischen Spektrums außerordentliche Beachtung.

Als Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe gewann Khrikuli den Ersten Preis beim Internationalen Klavier- und Orchesterwettbewerb von Cantù (Italien) 2024 sowie den Ersten Preis und den Publikumspreis beim Internationalen Klavierwettbewerb von Vigo (Spanien). Außerdem war er Finalist beim Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb 2025, wo seine Darbietungen sowohl die Jury als auch das Publikum in ihren Bann zogen und ihm Beifall einbrachten, der weit über die Wettbewerbsergebnisse hinausging. Zu seinen früheren Auszeichnungen zählen der erste Preis und der Sonderpreis beim Internationalen Wettbewerb in Aarhus (Dänemark), der erste Preis beim Nationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Tiflis (Georgien) sowie Auszeichnungen beim Internationalen Nussknacker-Fernsehwettbewerb (Russland), bei Astana Piano Passion (Kasachstan) und beim Internationalen Arthur-Rubinstein-Wettbewerb für junge Pianisten (China).

Er begann sein Klavierstudium an der Zentralen Musikschule für begabte Kinder Zakaria Paliashvili in Tiflis bei Revaz Tavadze und wurde später von Galina Eguiazarova und Stanislav Ioudenitch an der Musikhochschule Reina Sofía in Madrid unterrichtet. Er erhielt Stipendien der Jaime-Castellanos- und der Albéniz-Stiftung, hatte den Klavierlehrstuhl der Banco-Santander-Stiftung inne und wurde 2022 von Ihrer Majestät Königin Sofía mit dem Diplom für den herausragendsten Studenten seines Lehrstuhls ausgezeichnet.

Khrikuli trat als Solist mit der Georgischen Philharmonie, der Israel Camerata und der Israelischen Philharmonie sowie der Moskauer Philharmonie auf und gab Solo- und Kammerkonzerte in ganz Europa. An der Musikhochschule Reina Sofía trat er in Konzertreihen wie La Generación Ascendente (Madrid) und AIEnRUTa-Clásicos (Albacete) auf und spielte mit dem Schumann-Trio, dem Ravel-Duo und dem Austrias-Trio.

Derzeit ist Khrikuli auf Tournee in Polen mit Auftritten in Toruń, Krakau und Posen; demnächst stehen Auftritte mit dem Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks, dem Nationalen Musikforum in Breslau und der Krakauer Philharmonie auf dem Programm. Außerdem wird er nach Mallorca und ins Auditorio Nacional de Música in Madrid zurückkehren sowie sein Debüt in Berlin geben.

Khrikuli steht vor einer vielversprechenden internationalen Karriere und ist eine musikalische Größe, mit der man rechnen muss.