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Wolfram von Eschenbach - Tannhäuser

Aus dem süddeutschen Aalen stammend, begann der Bariton Andreas Beinhauer 2007 seine Gesangsausbildung bei Matthias Müller in Stuttgart. 2008 führte er sie als Student der Hochschule für Musik in Karlsruhe Gesang in den Fächern Liedgestaltung und Gesang bei Prof. Mitsuko Shirai und  Prof. Hartmut Höll fort und schloss seinen Master dort 2014 mit Auszeichnung ab. Während seines Studiums wurde er von der 'Studienstiftung des deutschen Volkes' gefördert und war Stipendiat des Richard Wagner Verbandes Karlsruhe. Zudem wurde ihm 2014 in besonderer Anerkennung seiner Bemühungen um das deutsche und internationale Lied der Förderpreis des Kulturfonds Baden verliehen.

Wichtige Impulse für sein künstlerisches Schaffen erhielt Andreas Beinhauer im regelmäßigen Unterricht von Udo Reinemann sowie in Meisterkursen und Privatstunden unter anderem von Thomas Hampson, Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig, Julia Varady, Thomas Quasthoff und Hanno Müller-Brachmann.

 

Er gastierte am Nationaltheater Mannheim, den städtischen Bühnen Wuppertal und dem Badischen Staatstheater Karlsruhe und war ab der Spielzeit 2015/16 Mitglied des Opernensembles am Theater Chemnitz. Dort verkörpert er unter anderem Albert in Jules Massenets Oper 'Werther', Fürst Jeletzkij in Tschaikowskis 'Pique Dame', Argante in 'Rinaldo' von G.F. Händel, Conte Almaviva in 'Le Nozze di Figaro', Wolfram von Eschenbach in 'Tannhäuser', Renato in 'Un Ballo in Maschera' und Peter Besenbinder in 'Hänsel und Gretel'. Zur Saison 2021/22 wechselte er ans Theater Halle, wo er als Demetrius in Brittens 'Midsummer Night's Dream' debutierte. Er arbeitete mit Dirigenten wie Michael Güttler, Frank Beermann, Ekkehard Klemm und Ariane Matiakh.

 

Der Konzertgesang bildet einen Schwerpunkt im künstlerischen Schaffen von Andreas Beinhauer. Konzertreisen mit Liederabenden und Oratorien führten ihn unter anderem nach Frankreich (Paris), Österreich (Wien), in die Schweiz, nach Ägypten (Kairo), Südafrika (Kapstadt, Stellenbosch) und an Veranstaltungsorte wie die Philharmonie und das Konzerthaus Berlin und das Basler Münster. Liederabende gab er unter anderem mit Hartmut Höll, Wolfram Rieger und Markus Hadulla.

Das Repertoire des Baritons reicht von sakralen Werken Heinrich Schütz' über die Oratorien Johann Sebastian Bachs und wichtige Werke der Klassik und Romantik (u.a. Brahms' Requiem und Mendelssohns Oratorien) bis in die Musik der Gegenwart, wie die Teilnahme an einer Uraufführung bei den Donaueschinger Tagen für neue Musik dokumentierte.

 

Andreas Beinhauer gewann gemeinsam mit der Pianistin Melania Kluge im Mai 2011 den 1. Preis beim Bundes-Hochschulwettbewerb für Liedduo in Lübeck und den 3. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart 2012. Im Duo mit Anna Beinhauer (Graczykowska) gewann er in der Sparte Lied den 2. Preis beim internationalen Wettbewerb Franz Schubert und die Moderne 2015 in Graz. Im September des selben Jahres wurde das junge Liedduo mit dem 1. Preis beim internationalen Wettbewerb für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts in Karlsruhe ausgezeichnet.